Das 29-Euro-Ticket kann seit Mittwoch, 11. Dezember 2024, nicht mehr gekauft werden. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn Berlin sollen den Verkauf des Berlin-Abos laut dem „Tagesspiegel“ gestoppt haben. Wie lange das Ticket weiterhin genutzt werden kann, bleibt unklar.

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Die Tarifbestimmungen des Berlin-Abos seien von der Berliner Senatsverkehrsverwaltung mit Wirkung zum 10. Dezember 2024 widerrufen worden. Dies bestätigte ein Sprecher der S-Bahn gegenüber dem „Tagesspiegel“.
Die schwarz-rote Koalition hatte im Zuge der Sparpläne entschieden, die finanziellen Mittel für das 29-Euro-Ticket vollständig zu streichen. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hatte daraufhin angekündigt, das Angebot möglichst rasch einzustellen. Obwohl der Verkauf zunächst weiterlief, wurde er nun abrupt gestoppt. „Der Verkauf ist eingestellt. Die bisherigen Abonnements laufen aber noch weiter“, erklärte Petra Nelken, Sprecherin der Verkehrsverwaltung gegenüber der Zeitung.
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Was passiert mit bestehenden 29-Euro-Abonnements?
Die zentrale Frage, wie mit den bereits bestehenden Abonnements verfahren wird, bleibt offen. Laut Nelken müssen die Verkehrsunternehmen ihre Kunden zunächst darüber informieren, dass das Abo ausläuft. „Wir sind noch in Gesprächen, wie lange dieser Prozess dauern wird“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.
Auch die S-Bahn Berlin erklärte gegenüber der Zeitung, dass sich das Land Berlin noch in den letzten Abstimmungen über den Umgang mit den bestehenden Verträgen befinde. Sobald Entscheidungen getroffen werden, sollen die Kunden umgehend informiert werden.
Mehr als 200.000 Abonnenten betroffen: Zukunft des 29-Euro-Tickets ungewiss
Die Kündigung betreffe mehr als 200.000 Abonnenten, wie der „Tagesspiegel“ weiter berichtet. Noch werde darüber beraten, ob Kunden automatisch die Möglichkeit erhalten sollen, auf das Deutschlandticket zu wechseln, falls sie nicht ausdrücklich widersprechen.
Ein genauer Zeitrahmen für die Einstellung des Berlin-Abos stehe noch aus. Aktuell scheint Ende Februar als frühestmöglicher Termin denkbar, allerdings ist auch eine Verlängerung bis Ende März im Gespräch.
BM





