Am Berliner Kurfürstendamm gehen in dieser Woche die weihnachtlichen Lichter wieder an. Allerdings wird es Abstriche im Vergleich zu den vergangenen Jahren geben. Aus Geldgründen wird nicht der gesamte Boulevard weihnachtlich dekoriert. Mit den bisher eingenommenen Spenden von rund 285.000 Euro könne bisher nur die Strecke vom Wittenbergplatz bis zum Adenauerplatz beleuchtet werden, teilte die Arbeitsgemeinschaft City mit, die sich für eine Aufwertung der westlichen Innenstadt einsetzt.
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Damit ist der illuminierte Abschnitt auf dem Kudamm und der Tauentzienstraße rund 2,9 Kilometer lang. Wenn es mehr Spenden gibt, soll die Beleuchtung noch bis zur Schaubühne verlängert werden. Vom Senat kommt dieses Jahr kein Geld. Wie im vergangenen Jahr werde es auch diesmal keine Leuchtfiguren wie Schneemann und Nussknacker geben, sagte eine Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft City.
Im Jahr 2023 wurde das Lichtspektakel mit 100.000 Euro vom Senat unterstützt sowie mit Spenden in Höhe von 330.000 Euro. Die festlich geschmückte Strecke war rund 4,5 Kilometer lang: vom Wittenbergplatz bis zum Rathenauplatz in Halensee. Das Geld reichte aber auch vor einem Jahr nicht für die großen beleuchteten Figuren wie Schneemann und Nussknacker.

Berlin: Hier wird es dieses Jahr keine Weihnachtsbeleuchtung geben
Eine schlechte Nachricht gibt es jedoch für alle Weihnachtsfans in der Hauptstadt: Unter den Linden in Mitte soll es diesen Winter wohl dunkel bleiben. Das habe das Bezirksamt Mitte dem rbb auf Anfrage bestätigt.
Mit einem öffentlichen Aufruf habe man um Spenden für Weihnachtsbeleuchtung Unter den Linden geworben, allerdings seien diese Bemühungen dem Bezirksamt zufolge unter den Erwartungen geblieben.
jst,pvt/BM



