Die Silvesterparty am Brandenburger Tor gilt als eine der größten Silvester-Partys der Welt. Wie jedes Jahr knallen die Korken erst in Sydney (Australien), dann am New Yorker Times Square (USA) und danach am Brandenburger Tor: Besonderes Highlight ist das spektakuläre Höhenfeuerwerk um Mitternacht.

Doch die Feier in Berlin ist nicht länger gratis. Laut einem Bericht der „B.Z.“ soll jetzt der Eintrittspreis für die Mega-Party 2024/25 feststehen.

Silvester-Sause in Berlin kostet 20 Euro Eintritt

Dieses Jahr soll ein reguläres Ticket also 20 Euro kosten. Im Vorjahr waren es noch 10 Euro. Erklärt wird der Anstieg mit den hohen Kosten für die Sicherheit. Das Bezirksamt Mitte soll bereits am Dienstag intern grünes Licht gegeben haben, nachdem das eigene Rechtsamt zugestimmt hatte. Bürgermeisterin Stefanie Remlinger (53, Grüne) erklärt gegenüber der Zeitung: „Eintritt auf öffentlichem Straßenland ist zulässig, wenn eine Veranstaltung anders nicht zu finanzieren ist“.

Sivester-Party am Brandenburger Tor: Was sonst noch bekannt ist

Etwa 60.000 Besucher feiern den Start ins neue Jahr unter dem Wahrzeichen Berlins. Wer keine Lust hat vor Ort zu frieren, kann die Sause auch von der heimischen Couch genießen: Der Sender ZDF überträgt das geplante Spektakel vier Stunden lang live. Moderieren sollen wieder Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner.

„Die Silvesterfeier am Brandenburger Tor hat eine hohe internationale Strahlkraft. Die Bilder aus Berlin gehen um die ganze Welt“, wird der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (52, CDU) zitiert. Seit dem Mauerfall vor 35 Jahren würden die Berlinerinnen und Berliner den Jahreswechsel gerne mit einer großen Party am Brandenburger Tor feiern, dazu auch extra viele Menschen aus anderen Ländern anreisen, sagte Wegner.

Silvesterparty 2023/24: Letztes Jahr machte der Veranstalter 800.000 Euro Verlust

Seit 2023 organisiert der Konzertveranstalter Peter Schwenkow das Mega-Event. Letztes Jahr wurde auch erstmals Eintritt erhoben (10 Euro pro Person). Der Veranstalter (BFS GmbH) soll rund 800.000 Euro Verlust gemacht haben. Dieses Jahr steuert Chef Schwenkow gegen und erklärt: „700 Sicherheitskräfte und der Zaun um den Tiergarten kosten ein Vermögen“.

Diese wichtigsten Sicherheits-Punkte sind bereits bekannt:

  • Am zentralen Einlass Höhe Goldelse gibt es Taschenkontrolle und Body-Check.
  • Es herrscht privates Pyro-Verbot auf dem gesamten Areal.
  • Vorab werden ausschließlich personalisierte Tickets verkauft, damit man weiß, wer auf dem Gelände ist.

Geplant für dieses Jahr ist eine weitere Attraktion: Ein 35-Meter-Riesenrad soll sich auf der Höhe Höhe Yitzak-Rabin-Straße drehen. Darüber hinaus soll es mehr Food-Stände geben und bargeldlose Bezahlung soll noch einfacher werden.

Und so sieht die Staffelung bei der Sicherheitsgebühr aus:

  • Kinder ab 6 Jahren zahlen wie im Vorjahr alle nur 10 Euro
  • Familien (2 Erwachsene, bis 3 Kinder) zahlen 50 Euro
  • Das ÖPNV-Ticket des VBB ist immer inklusive