Klimaaktivisten haben am Sonntag für kurze Zeit die Elsenbrücke blockiert. Durch die Protestaktion auf der Brücke zwischen Friedrichshain und Treptow kam es zu langen Staus, Sperrungen und Umleitungen. Auch der Busverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) war betroffen. Die Polizei war mit 150 Kräften im Einsatz. Der Protest richtete sich gegen den Ausbau der Berliner Stadtautobahn A100 und fand spontan im Rahmen einer angemeldeten Versammlung statt. „Dieses Großprojekt wird unter anderem einen wertvollen Teil der Berliner Clubkultur, Kleingärten und andere Grünflächen zerstören. Ein völlig verfehltes Signal in Zeiten der Klimakrise!“, hieß es von den Aktivisten.

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Nach zwei Durchsagen, denen nicht Folge geleistet wurde, löste die Polizei die Blockade auf und nahm 20 Aktivisten fest. Zuvor waren einige Teilnehmer der Bitte der Polizei nachgekommen und hatten freiwillig die Straße verlassen. Im Anschluss konnte der Verkehr wieder über die Elsenbrücke rollen.
Elsenbrücke: Auch Letzte Generation bei Blockade dabei
Die Aktion des Bündnisses „Stoppt Fossile Subventionen“ hatte erstmals im Dezember des vergangenen Jahres mit einer Blockade auf sich aufmerksam gemacht. Auch damals wurde der Verkehr an der Elsenbrücke blockiert. Zu dem Bündnis zählt unter anderem die Letzte Generation, um die es zuletzt still geworden war. Auch die Gruppe „Extinction Rebellion“ und weitere Gruppierungen beteiligen sich an dem Protest.
Hintergrund der Demonstration ist der geplante Weiterbau der A100. Von der Ausfahrt „Treptower Park“ aus soll die Stadtautobahn nächstes Jahr über die Spree in Richtung Lichtenberg verlängert werden
Erst am vergangenen Freitag war es unter dem Motto „A100 wegbassen“ zu einer Protestaktion gegen die Stadtautobahn gekommen.
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BM




