• Auf der A100 gab es einen Unfall mit mehreren Verletzten
  • Unbekannte haben eine Jugendliche angegriffen
  • Bei einem Verkehrsunfall in Marzahn-Hellersdorf ist ein junger Mann verletzt worden
  • Ein Mann hat in einem Krankenhaus das Personal rassistisch beleidigt und angegriffen
  • Es brennt in einer Tiefgarage in Berlin-Kreuzberg
  • In Berlin-Lichtenberg haben mehrere Möbel Feuer gefangen

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin vom 29. Juli: Schwerer Unfall auf der Stadtautobahn mit mehreren Verletzten

16.46 Uhr: Bei einem schweren Unfall auf der Berliner Stadtautobahn sind mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, habe sich der Unfall mit drei Autos in Höhe des Dreiecks Funkturm ereignet. Nach derzeitigem Stand gebe es sechs Verletzte, auch ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz. Die A100 war demnach ab dem Dreieck Funkturm bis zur Anschlussstelle Kaiserdamm Richtung Norden voll gesperrt. Die Sperrung konnte gegen 17.20 Uhr wieder aufgehoben werden.

Jugendliche mit Glasflasche angegriffen und verletzt

11.36 Uhr: Gestern Abend wurde in Alt-Hohenschönhausen eine Jugendliche von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Gegen 19.30 Uhr soll die 17-Jährige gemeinsam mit ihrer 15-jährigen Freundin von zwei männlichen Jugendlichen auf einem Innenhof an der Wartenberger Straße zunächst angesprochen worden sein. Dabei soll es zu Streit gekommen sein, in dessen Folge die Mädchen die Unbekannten aufgefordert haben sollen, sie in Ruhe zu lassen und weiterzulaufen. Dem kamen die beiden vorerst nach.

Nach kurzer Zeit soll einer der beiden jedoch zurückgekehrt sein und der 17-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche in den Bauch gestochen haben. Anschließend flüchtete er in Richtung Josef-Höhn-Straße und entkam. Alarmierte Rettungskräfte brachten die verletzte 17-Jährige ins Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall in Marzahn Hellersdorf – ein Verletzter

11.23 Uhr: Gestern Nachmittag kam es in Marzahn-Hellersdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mann verletzt wurde. Laut der Polizei befuhr ein 18-Jähriger mit einem Pkw gegen 17 Uhr die Hellersdorfer Straße. Zeitgleich war ein 23-Jähriger auf der Nebenfahrbahn in dieselbe Richtung unterwegs. Als er links abbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem 18-Jährigen Fahrer. Der Wagen des 23-Jährigen wurde durch den Aufprall auf die Mittelinsel der Straße geschleudert.

Montag bis Samstag

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Der junge Mann erlitt durch die Kollision Verletzungen am Kopf und wurde in ein Krankhaus gebracht. Der 18-Jährige floh vom Unfallort, wurde aber später zu Hause gestellt. Der Wagen wurde auf richterliche Anordnung beschlagnahmt. Der junge Fahrer ist nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins und wurde positiv auf THC getestet. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mann greift Krankenhauspersonal an – Staatsschutz ermittelt

11.19 Uhr: In der vergangenen Nacht soll ein Patient Krankenhauspersonal in Berlin-Lichtenberg beleidigt und angegriffen haben. Gemäß derzeitigem Kenntnisstand soll der 25-Jährige gegen 23.20 Uhr seinen Unmut über die lange Wartezeit in der Rettungsstelle eines Krankenhauses in der Herzbergstraße geäußert haben. Als ihn eine Krankenschwester auf einen Notfall hinwies und um Geduld bat, soll er die 29-Jährige beschimpft und rassistisch beleidigt haben. Anschließend soll er in den Tresenbereich eingedrungen sein, um seine Versichertenkarte zurückzuholen. Dabei kam es zu einem Gerangel mit zwei weiteren 27 und 41 Jahre alten Krankenhausangestellten, die der 25-Jährige ebenfalls beleidigt und zudem bespuckt haben soll. Beide soll der Mann durch Schläge, Tritte, Kratzen und Kneifen leicht verletzt haben.

Eine medizinische Behandlung der Angegriffenen war jedoch nicht erforderlich. Schließlich gelang es dem Personal, den 25-Jährigen aus der Notaufnahme zu schieben. Als zwischenzeitlich alarmierte Polizeieinsatzkräfte am Ort eintrafen, war er nicht mehr dort. Die Suche nach ihm verlief ohne Erfolg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Brand in Tiefgarage in Berlin-Kreuzberg

7.43 Uhr: Am Morgen hat es in Berlin-Kreuzberg in der Nähe des Moritzplatzes gebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen 6.36 Uhr in die Stallschreiberstraße alarmiert und fand einen Brand in einer Tiefgarage vor. Dort brannten drei Autos. Der Brand war lange nicht unter Kontrolle. Da ein Tiefgaragenbrand durch die hohe Wärmebelastung sehr kräftezehrend ist, alarmierte die Feuerwehr Kräfte nach. Insgesamt waren 104 Feuerwehrkräfte vor Ort. Verletzte gab es nicht. Die Brandursache ist unklar. 

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Wohnungsbrand in Berlin-Lichtenberg

7.20 Uhr: In Berlin-Lichtenberg hat es in der Nacht zu Montag in einer Wohnung gebrannt. Gegen 2.50 Uhr wurde die Feuerwehr in die Sadowastraße im Ortsteil Karlshorst alarmiert.

Mehrere Möbel hatten Feuer gefangen. Die 18 Einsatzkräfte löschten den Brand und warfen die verbrannten Möbel, darunter ein Sofa, aus dem Fenster. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Polizei untersucht die Brandursache.

Berlin Karlshorst: Feuerwehr löscht Einrichtungsgegenstände in Wohnung eines Mehrfamilienhauses
Feuerwehr löscht Einrichtungsgegenstände in Wohnung eines Mehrfamilienhauses.© Pudwell | Pudwell

fmg/dpa