- Mitte: Unbekannte haben zwei Männer zusammengeschlagen
- Pankow: Unbekannte sprengen Geldautomaten
- Gasausstritte in Fennpfuhl und Lichtenrade
- Neuruppin: 27-Jähriger stirbt bei Unfall auf der A24
- Westend: Feuerwehr rettet Frau aus zwei Meter tiefem Schacht
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 26. Juli: Zwei Männer wegen Regenbogenfahne zusammengeschlagen – Staatsschutz ermittelt
12.21 Uhr: Unbekannte haben gestern auf zwei Männer eingeschlagen, nachdem sie versucht hatten deren Regenbogenfahne zu klauen. Nach Angaben der Polizei saßen gegen 20.15 Uhr ein 30-Jähriger und 45-Jähriger gemeinsam auf der Brüstung der Humboldt Promenade am Berliner Schloss, wobei der Jüngere eine Regenbogenfahne in der Hand hielt. Zeugenaussagen zufolge kamen plötzlich fünf Jugendliche von der Karl-Liebknecht-Brücke, brüllten Unverständliches und stürmten auf die beiden Männer zu. Zwei der Jugendlichen sollen sofort versucht haben, dem 30-Jährigen die Fahne aus der Hand zu reißen.

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Nachdem das nicht gelungen war, sollen die zwei auf den 30-Jährigen eingeschlagen haben. Unterdessen sollen die drei übrigen Komplizen auf den 45-Jährigen eingeschlagen, ihn zu Boden gestoßen und dort mehrfach auf ihn eingetreten haben. Als Zeugen der Tat in das Geschehen eingriffen und die Polizei alarmierten, flüchteten die Angreifer.
Alarmierte Rettungskräfte behandelten den 30-Jährigen aufgrund seiner Gesichtsverletzungen vor Ort. Den 45-Jährigen brachten sie zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen, da eine politische Tatmotivation derzeit nicht ausgeschlossen werden kann.
Unbekannte sprengen Geldautomaten
10.46 Uhr: Unbekannte haben in der Nacht im Pankower Ortsteil Karow einen Geldautomaten gesprengt. Wie die Polizei meldet, hebelten die Täter gegen 3.00 Uhr nachts ein Supermarkt-Fenster an einem Einkaufszentrum an der Achillesstraße auf und verschafften sich so Zugang zu dem Automaten. Bei der Ausführung ihrer Tat wurden sie allerdings von Polizisten überrascht, es kam zu einer Verfolgungsjagd durch den Bezirk Pankow.
Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sollten Banken mehr tun, um solche Taten unattraktiv zu machen. Schließlich würden Menschenleben gefährdet. Als Beispiele nannte sie bessere Videotechnik, Alarmsicherung sowie Vernebelungsanlagen und Systeme, mit denen Geldscheine mit Tinte versehen und so unbrauchbar werden.
Gasausstritte in Fennpfuhl und Lichtenrade
10.48 Uhr: In den Bezirken Lichtenberg und Tempelhof-Schöneberg haben sich am Donnerstag Gasaustritte ereignet. Wie der rbb berichtet, wurde am Nachmittag in einem Geschäfts- und Wohnhaus in Fennpfuhl ein Gasaustritt gemeldet. Demnach zeigten Feuerwehrmessungen eine hohe Konzentration gefährlicher Gase im Keller des Gebäudes – offenbar waren dort verschiedene Chemikalien miteinander reagiert. 50 Feuerwehrleute und Spezialkräfte des Technischen Dienstes sicherten die Behältnisse und lüfteten die Kellerräume.
Ebenfalls am Nachmittag wurde zudem bei Bauarbeiten in Lichtenrade eine Gasleitung beschädigt. Das betroffene Gebiet Bahnhofstraße Ecke Prinzessinnenstraße wurde weiträumig abgesperrt. Betroffen war laut Feuerwehr auch die S-Bahn-Strecke und ein anliegendes Gebäude. Spezialisten des Gasversorgers konnten die Leitung schnell abdichten. Die Feuerwehr war mit 46 Kräften im Einsatz.
Neuruppin: 27-Jähriger stirbt bei Unfall auf der A24
08.41 Uhr: In der Nacht ist bei einem Unfall auf der Autobahn A24 ist zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ein 27 Jahre alter Mann getötet worden. Der 32-jährige Fahrer eines weiteren Autos wurde schwer und der Beifahrer des ersten Autos leicht verletzt, teilte die Polizeidirektion Nord mit. Nach ersten Erkenntnissen überholte der 27-Jährige das Auto des 32-Jährigen und bremste nach dem Einscheren aus ungeklärter Ursache plötzlich ab, wie es hieß. Es kam zur Kollision, wobei das Auto des 32-Jährigen laut Polizei über die Straße schleuderte und sich mehrfach überschlug. Anschließend stieß der 27-Jährige noch mit einem Wohnmobil zusammen, wie die Polizei berichtete. Dessen vier Insassen blieben demnach unverletzt. Die Autobahn in Richtung Berlin wurde bis in die Morgenstunden gesperrt. Der Sachschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt.
Westend: Feuerwehr rettet Frau aus zwei Meter tiefem Schacht
07.20 Uhr: Am Donnerstagabend ist eine Frau in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) bei Gartenarbeiten in einen zwei Meter tiefen Schacht gestürzt. Die Berliner Feuerwehr berichtete, dass die Rettungskräfte die Frau zunächst im Schacht versorgten und anschließend mithilfe eines Rettungsgeschirrs durch den engen Einstieg nach oben zogen. Schwer verletzt wurde sie von einem Notarzt ins Krankenhaus begleitet. 18 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
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