• Schwerverletzter in Doberlug-Kirchhain – Festnahme in Gubin
  • Guben: Radfahrer wird angefahren und stirbt
  • Kreuzberg: Verkehrsunfall – Skateboardfahrer kollidiert mit Auto
  • Alt-Friedrichsfelde: Autofahrer kollidiert mit Radfahrer
  • Steglitz-Zehlendorf: Raser prallen auf geparkte Fahrzeuge

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 23. Juli: Schwerverletzter in Doberlug-Kirchhain – Festnahme in Gubin

16.35 Uhr: Rund zwei Wochen nach dem Fund eines Schwerverletzten in Doberlug-Kirchhain hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen - im polnischen Gubin. Der 34-Jährige stehe im dringenden Verdacht, seinen 41-jährigen Landsmann am 9. Juli mit Stich- und Schnittverletzungen schwer verletzt zu haben, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zu den Tatumständen und dem Motiv dauern noch an. 

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Der 41-Jährige war am 9. Juli mit schweren Verletzungen am Oberkörper in Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster gefunden worden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Süd habe den 34-Jährigen gemeinsam mit polnischen Kollegen am Montag in Gubin an der deutsch-polnischen Grenze festgenommen, hieß es. Das ist etwa 100 Kilometer entfernt von Doberlug-Kirchhain. 

Brandenburg: Radfahrer wird an Ampelkreuzung angefahren und stirbt

15.43 Uhr: Ein Radfahrer ist an einer Ampelkreuzung in Guben (Landkreis Spree-Neiße) von einem abbiegenden Autofahrer angefahren und tödlich verletzt worden. Der 74-Jährige verletzte sich bei dem Unfall am Dienstagmittag so schwer, dass er das Bewusstsein verlor und keine Lebenszeichen mehr erkennbar waren, wie die Polizei mitteilte. 

Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb der Mann noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer stand unter Schock. Er und die Angehörigen des Radlers wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Unfallstelle soll am Nachmittag von der Polizei und einem Dekra-Gutachter untersucht werden.

Osnabrueck, Deutschland 24. Mai 2021: Ein Elektrofahrrad, Pedelec, liegt nach einem Unfall stark beschädigt auf an einer
Im Jahr 2023 wurden insgesamt 446 Radfahrer im Straßenverkehr in Deutschland getötet. (Symbolbild)© imago images/Fotostand | IMAGO stock

Kreuzberg: Verkehrsunfall – Skateboardfahrer kollidiert mit Auto

14.45 Uhr: Gestern Vormittag ereignete sich ein Verkehrsunfall in Kreuzberg. Gegen 11.20 Uhr war ein Mann auf der Köthener Brücke mit einem Skateboard in Richtung Köthener Straße unterwegs. An der Kreuzung zum Reichpietschufer soll der 24-Jährige Zeugenaussagen zufolge die rote Ampel missachtet haben. Beim Passieren der Kreuzung kollidierte er mit einem Auto.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes schlug der Skater hinter dem Auto auf der Fahrbahn auf. Dabei erlitt er eine Platzwunde an der Schläfe sowie Frakturen an der Halswirbelsäule, am rechten Oberarm und an der Brustwirbelsäule. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die 73-jährige Autofahrerin erlitt durch die geborstene Windschutzscheibe Schnittverletzungen an den Händen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab.

Lichtenberg: Autofahrer erfasst beim Abbiegen Radfahrer – schwere Verletzungen

11.38 Uhr: Gestern Nachmittag wurde bei einem Verkehrsunfall in Alt-Friedrichsfelde (Lichtenberg) ein Radfahrer verletzt. Wie die Polizei meldet, fuhr gegen 15.30 Uhr ein 59-jähriger Autofahrer die Straße Alt-Friedrichsfelde in Richtung Paul-Gesche-Straße und bog nach rechts in diese ein. Dabei stieß er mit dem 63-jährigen Radfahrer zusammen, der in gleicher Richtung auf dem Fahrradschutzstreifen unterwegs war. Der Radfahrer stürzte und zog sich dabei Knochenbrüche und eine Kopfverletzung zu. Rettungskräfte brachten ihn stationär in ein Krankenhaus.

Steglitz-Zehlendorf: Raser prallen auf geparkte Fahrzeuge

10.30 Uhr: Polizei und Feuerwehr wurden gestern früh zu einem Verkehrsunfall nach Zehlendorf alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 22-Jähriger mit einem Pkw ohne Fahrerlaubnis kurz nach 5 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Clayallee in Richtung Wilmersdorf unterwegs. Er verlor offenbar die Kontrolle über den Wagen, kam ins Schlingern und prallte danach gegen fünf geparkte Pkw. Dadurch verlor der Unfallwagen die Bodenhaftung und wurde gegen einen Lichtmast auf dem Gehweg geschleudert.

Es entstand erheblicher Sachschaden. Der Fahrer des Unfallwagens und sein 18-jähriger Beifahrer mussten von Kräften der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden. Obwohl beide erhebliche Verletzungen erlitten hatten, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig machten, verhielten sie sich gegenüber Polizei und Feuerwehr unkooperativ. Im Wagen fanden die Einsatzkräfte eine PTB-Waffe. Die Clayallee musste von 5.30 Uhr bis 10.40 Uhr in beide Richtungen für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt werden. Die BVG-Buslinien X10 und 115 waren davon betroffen.

Prenzlauer Berg: SEK nimmt Randalierer fest

05.54 Uhr: In der Grellstraße in Prenzlauer Berg (Pankow) kam es gestern Abend gegen 20 Uhr zu umfangreichen Sperrungen durch die Polizei. Ein Mann bedrohte dort nach Polizeiangaben zunächst einen Passanten auf dem Gehweg mit einer Eisenstange. Dann zog er sich in seine Wohnung in derselben Straße zurück und drohte damit, dort eine Explosion herbeizuführen. Nachdem nicht auszuschließen war, dass der Mann es ernst meinte und die Beamten aus seiner Wohnung hinaus mit Gegenständen bewarf, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung hinzugerufen. Diese stellte das Gas ab. Polizisten versuchten, über eine Teleskopleiter mit dem Mann in Kontakt zu treten und ihn dazu zu bewegen, freiwillig aus der Wohnung zu kommen.

Da dies keine Wirkung zeigte, wurde gegen 22 Uhr die Wohnungstür aufgerammt. Das SEK stürmte die Wohnung und überwältige den Randalierer. Er wurde gefesselt aus der Wohnung geleitet und in einem Gefangenentransporter erkennungsdienstlich behandelt und kurz darauf in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär in der Psychiatrie aufgenommen wurde. Der Mann schien sich über all das zu amüsieren. In seiner Wohnung fanden Polizisten eine Granatenattrappe und stellten diese sicher. Laut Anwohnern soll er schon häufiger Polizeieinsätze provoziert haben und auch Frauen, die auf der Straße liefen, wurden von ihm schon verbal attackiert und zum Teil verfolgt.

Der Kleinbus brannte vollständig aus
Der Kleinbus brannte vollständig aus© BM | Morris Pudwell

Kleinbus der Evangelischen Jugendhilfe geht in Flammen auf

04.33 Uhr: In der Nacht brannte gegen 1.50 Uhr brannte vor der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in der Mozartstraße in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) ein geparkter Kleintransporter der evangelischen Jugendhilfe Friedenshort. Das Fahrzeug kam laut Kennzeichen aus Siegen in Nordrhein-Westfalen. Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug löschen, ein Ausbrennen jedoch nicht mehr verhindern. Die Kriminalpolizei ermittelt. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen.