Ein Großteil der Brandbekämpfung wird in Berlin von den Freiwilligen Feuerwehren übernommen. Diese ehrenamtlichen Retterinnen und Retter erhalten für ihren wichtigen gesellschaftlichen Beitrag lediglich pauschale Aufwandsentschädigungen, die bisher 3,50 Euro pro Stunde betrugen. Um das Ehrenamt zu stärken, hat Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) nun aber angekündigt, diese Dienst- und Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren rückwirkend zum 1. Januar 2024 auf stündlich sechs Euro erhöhen zu wollen. Die sogenannte „PauschVO“ muss noch von der Senatsfinanzverwaltung und der Senatsjustizverwaltung unterzeichnet und dem Abgeordnetenhaus vorgelegt werden.

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„Mit der bald in Kraft tretenden geänderten PauschVO möchte ich meine besondere Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr unterstreichen“, sagt Spranger. Durch die PauschV soll es auch für besondere Funktionen bei der Freiwilligen Feuerwehr mehr Geld geben, etwa für die Landes-, Wehr- und Jugendbeauftragten. So sollen beispielsweise die Wehrleitungen künftig 160 Euro statt bisher 125 Euro pro Monat erhalten. Des Weiteren sollen die Behördenleitungen in Zukunft eigenständig, aber unter Vorbehalt der Innenverwaltung, über die Einrichtung von Einheiten mit Sonderaufgaben und Sonderfunktionen entscheiden können.
Anforderungen an Freiwillige Feuerwehren in den vergangenen Jahren gestiegen
Tatsächlich sind die Anforderungen an die Freiwilligen Feuerwehren in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, die Forderung nach einer Anpassung der Entschädigungen an diese Entwicklung war daher schon lange erhoben worden. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die Aufwandsentschädigungen, die durch die freiwillige Tätigkeit anfallen, deutlich zu verbessern“, so Innensenatorin Spranger . „Das ist ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung für das Engagement der ehrenamtlich Tätigen der Freiwilligen Feuerwehren Berlin, die ein unverzichtbarer Teil unserer Sicherheitsarchitektur sind.“
Die Kameradinnen und Kameraden würden sich laut Spranger mit ihrem ehrenamtlichen Engagement uneigennützig in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen. „Dafür haben sie unser aller Dank und unseren Respekt verdient“, betont die SPD-Politikerin. „Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement fördern sie den Gemeinschaftssinn, den solidarischen Zusammenhalt und stellen für die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Nachwuchsförderung einen wichtigen Baustein dar.“





