Es ist die erste große Bewährungsprobe der deutschen Elf bei der Fußball-Europameisterschaft 2024: Am Samstagabend, 29. Juni, trifft die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann auf Dänemark. Während Fußball-Experten vor allem die nötige Neu-Formierung der deutschen Abwehrreihen in den Fokus nehmen, sorgen sich die Fans ums Wetter. Wird das Public Viewing in der Fan Zone am Brandenburger Tor, am Reichstag und in den Biergärten der Hauptstadt wieder zur Mega-Party? Ein Sommermärchen wie bei der WM 2006 in Deutschland? Oder fällt das Rudelgucken ins Wasser?

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Freitag noch eine verhaltene Prognose veröffentlicht und in Aussicht gestellt, dass es durchaus auch im Berliner Raum zu kräftigen Gewittern mit Starkregen kommen könnte. Am Samstag gab der DWD Entwarnung: Erst in der ersten Nachthälfte sei mit Schauern zu rechnen – und dies auch nur mit „sehr geringer Wahrscheinlichkeit“.

Später in der Nacht verstärke sich dann aber die Gewitterneigung. Vereinzelt werden dann auch Sturmböen und kleinkörniger Hagel erwartet. „In der Prignitz lokal Unwetter durch heftigen Starkregen zwischen 40 und 60 l/qm in 3 bis 6 Stunden wahrscheinlich“, so die DWD-Meteorologen.

Wetter in Berlin beim Deutschland-Spiel: Fan Zonen werden bei Unwetterwarnungen geschlossen

Die Vorhersage des DWD ist maßgeblich für die Öffnung der Fanmeilen in Berlin. Am vorvergangenen Dienstag waren die Zonen wegen der amtlichen Warnungen geschlossen worden. „Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher der Fan Zones steht für uns im Vordergrund“, hatte Moritz van Dülmen, Geschäftsführer des Veranstalters Kulturprojekte Berlin, damals gesagt.

Eindeutiger ist die Prognose für den Südwesten und den Westen Deutschlands. Hier müssen sich die Fans erneut auf heftige Unwetter einstellen. Schwere Gewitter mit teils extrem heftigem Starkregen zwischen 40 und 80 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden und großer Hagel um drei Zentimeter seien dann möglich, teilte der DWD am Freitag mit. Dazu könnten schwere Sturm- oder Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 140 Stundenkilometern kommen. Auch Tornados seien nicht ausgeschlossen

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