• In Halensee, Neukölln und Mitte brannten Fahrzeuge
  • Die Bundespolizei hat in Friedrichshain eine Massenschlägerei beendet
  • Ein Kind (11) wurde in Alt-Hohenschönhausen von drei Vermummten beleidigt, geschlagen und getreten
  • In Neukölln wurde ein Mann mit einem Messer verletzt
  • Mehrere Männer erlitten bei einer Auseinandersetzung in einem U-Bahnhof in Schöneberg Verletzungen
  • Ein Polizist außer Dienst stoppte einen Räuber in Charlottenburg
  • Polizei betäubt Hund mit Taser

Berlin. In der vergangenen Nacht haben in Berlin mehrere Fahrzeuge gebrannt. Im U-Bahnhof Yorckstraße in Schöneberg gab es eine Auseinandersetzung. Mehrere Männer erlitten Verletzungen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 26. Februar 2024: Bundespolizei beendet Massenschlägerei an S-Bahnhof

16.20 Uhr: Bundespolizisten haben in der Nacht zu Sonntag am S-Bahnhof Warschauer Straße eine Schlägerei zwischen fünf Personen beendet. Nach Zeugenaussagen sei es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 24-jährigen Polen und seiner 27-jährigen Begleiterin sowie drei afghanischen Männern gekommen. Im weiteren Verlauf sollen die drei Afghanen gemeinschaftlich auf den Polen eingeschlagen haben. Als ein 19-jähriger Rumäne dazwischen ging, um zu schlichten, schlug einer der Angreifer ihm mit der Faust ins Gesicht. Der 19-Jährige erlitt eine Verletzung und der Pole mehrere Hämatome. Eine ärztliche Versorgung lehnten die beiden ab. AEinsatzkräfte der Bundespolizei konnten noch vor Ort alle Beteiligten stellen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die drei afghanischen Männer. Alle Beteiligten waren alkoholisiert und sind bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.

Polizei betäubt in Senftenberg Hund mit Taser

15.11 Uhr: Polizisten haben einen aggressiven Hund in Senftenberg mit einem Taser betäubt. Der Labrador-Mischling hatte seine Besitzer am Samstag angegriffen und ließ sie nicht mehr aus ihrer Wohnung, wie die Brandenburger Polizeidirektion Süd am Montag mitteilte. Die Besitzer hatten die Polizei demnach um Hilfe gebeten.

Weil der Hund weiter auf seine Besitzer losging, hätten die Beamten das Tier mit dem Taser betäubt. Der Hund hatte sich den Angaben zufolge nach dem Elektroschock beruhigt und kam zur Untersuchung zum Tierarzt. Die Besitzer blieben unverletzt.

Vermummte schlagen und treten Kind (11) in Alt-Hohenschönhausen

11.50 Uhr: Ein Kind ist am Sonntag in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) von drei Unbekannten beleidigt und geschlagen worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Elfjährige mit zwei Freunde um kurz vor 17 Uhr auf dem Heimweg. Auf der Leuenberger Straße kamen drei Vermummte auf sie zu. Die Freunde des Jungen rannten weg und brachten sich in Sicherheit. Einer der Täter beleidigte den Elfjährigen. Ein anderer schlug ihn zweimal mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin fiel der Junge zu Boden. Danach trat das Trio gegen seinen Bauch und Rücken. Als die drei Täter von ihm abließen, rannte er nach Hause zu seiner Mutter. Der Elfjährige hatte eine aufgeplatzte Lippe sowie Schmerzen im Rücken und am Bauch. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, in dem er ambulant behandelt wurde. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3. 

Polizist außer Dienst stoppt Räuber in Charlottenburg

11.28 Uhr: Ein Polizist außer Dienst hat am Sonntag in Charlottenburg einen Räuber an der Flucht gehindert. Zuvor hatte ein 31-Jähriger gegen 16 Uhr im U-Bahnhof Bismarckstraße Geld an einem Automaten abgehoben. Vermutlich wurde er dabei von einem 29-Jährigen beobachtet, der ihn dann zu einem Bahnsteig folgte. Auf einer Treppe bedrängte er den 31-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend durchsuchte er den 31-Jährigen nach Geld. Der Polizist außer Dienst bemerkte die Situation und hielt den Räuber bis zum Eintreffen weiterer Kollegen fest. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Kopf.

Auto in Tiergarten ausgebrannt

Berlin: Auto in der Genthiner Straße in Tiergarten ausgebrannt
Das Auto ist ein Totalschaden.© Pudwell | Pudwell

10.53 Uhr: Ein Auto ist in der vergangenen Nacht an der Genthiner Straße in Tiergarten (Mitte) ausgebrannt. Während des Feuerwehreinsatztes war die Straße zwischen Kurfürstenstraße und Lützowstraße voll gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Auseinandersetzung im U-Bahnhof Yorckstraße – mehrere Verletzte

10.43 Uhr: Im U-Bahnhof Yorckstraße in Schöneberg hat es am Sonntag eine Auseinandersetzung gegeben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte ein 28-Jähriger um kurz nach 17 Uhr gesehen, wie zwei Männer auf einen ihm bekannten 34-Jährigen einschlugen und traten. Der 28-Jährige versuchte, die 23 und 26 Jahre alten Angreifer von dem am Boden liegenden Mann zu trennen. Dabei benutzte er auch Reizgas. Die Verdächtigen flüchteten daraufhin in eine U-Bahn. Um sie aufzuhalten, zog er die beiden Männer aus dem Waggon zurück. Er sprühte erneut Reizgas und schlug dem 26-Jährigen ins Gesicht. Polizisten konnten die Lage schnell beruhigen.

Der 34-Jährige erlitt durch die Tritte und Schläge eine Platzwunde am Kopf und ein Hämatom am Jochbein. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 26-Jährige lehnte eine Behandlung seiner Kopfverletzung ab. Den 28-Jährigen wurde auf eine Polizeidienststelle gesbracht, um mittels Fast-ID seine Personalien zu klären. Bei dem 23-Jährigen fanden die Beamten verschreibungspflichtige Tabletten. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, dauern an. 

Firmentransporter in Neukölln angezündet

Berlin-Neukölln: Firmentransporter angezündet
Ein Transporter der Firma Ga-tec brannte in Neukölln.© Pudwell | Pudwell

10.35 Uhr: Ein Firmentransporter hat in der vergangenen Nacht an der Oderstraße in Neukölln gebrannt. Die Feuerwehr löschte die Flammen, konnte jedoch ein Ausbrennen des Autos nicht mehr verhindern. Ein davor geparkter Kleinwagen wurde durch die starke Hitze im Heckbereich beschädigt. Ein Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen. Gegenstand der Ermittlungen ist auch, ob es sich um eine politische Tat handelt.

Mann in Neukölln niedergestochen

10.23 Uhr: Ein Mann ist am Montag in Neukölln nach einer Auseinandersetzung niedergestochen worden. Das berichtete die Zeitung „BZ“. Demnach kam es zu dem Vorfall gegen 7.20 Uhr an der Bornsdorfer Straße Ecke Kienitzer Straße. Mehr über den Messerangriff lesen Sie hier.

Auto in Halensee angezündet – weitere Fahrzeuge durch Feuer beschädigt

8.29 Uhr: Ein Auto hat in der vergangenen Nacht an der Nestorstraße in Halensee (Charlottenburg-Wilmersdorf) gebrannt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte ein Anwohner gegen 23.40 Uhr die Feuerwehr verständigt, nachdem er zunächst einen Knall hörte und dann einen brennenden Smart sah. Das Feuer beschädigte zwei weitere Fahrzeuge, die in unmittelbarer Nähe des Smarts parkten. Es wurden keine Personen verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.