- In Friedrichshain hat Dienstagabend ein Haus gebrannt
- Versuchter räuberischer Diebstahl in Friedrichshain: Frau nach Flucht gefasst
- Mann nach Wohnungsbrand in Rummelsburg gestorben
- Cottbus: Seniorin beim Spazierengehen ertrunken
- Kind in Französisch Buchholz angefahren – Autofahrer begeht Fahrerflucht
- Alkoholisierter Mann greift Rettungskräfte an
- Streit um Frau endet für zwei Männer im Krankenhaus
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. Oktober 2024: Brand in einem Hochhaus in Friedrichshain
18.28 Uhr: In Friedrichshain ist am Dienstagabend ein Feuer an der Straße der Pariser Kommune, Ecke Müncheberger Straße ausgebrochen. Laut der Berliner Feuerwehr wurden Einsatzkräfte um 17:40 Uhr zu einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines 12-geschossigen Wohngebäudes in Friedrichshain alarmiert.

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Da eine Brandtür offen stand, kam es zu einer starken Rauchbildung im Gebäude. Bewohner, die sich noch im Haus aufhielten., wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht, darunter auch mehrere Kinder. Es gab sieben verletzte Personen. Davon waren eine Person schwer und sechs Personen leicht verletzt. Die schwerverletzte und eine leichtverletzte Person wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Hund aus der Brandwohnung ist bei dem Brand ums Leben gekommen.
Polizei fasst 66-Jährige nach versuchtem Diebstahl in Friedrichshain
16.41 Uhr: Am Dienstagvormittag wurde eine 66-jährige Frau nach einem versuchten Diebstahl in Friedrichshain festgenommen. Laut der Polizei betrat die Tatverdächtige gegen 10.40 Uhr ein Geschäft in der Grünberger Straße und forderte von der 30-jährigen Inhaberin eine Zigarettenschachtel. Dabei drohte sie der Ladenbesitzerin Gewalt an.
Als die 30-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, nahm die Frau eigenmächtig eine Schachtel Zigaretten, schlug die Inhaberin und flüchtete. Diese verfolgte die mutmaßliche Diebin, woraufhin beide zu Boden stürzten. Kurz darauf konnten alarmierte Polizeikräfte die Tatverdächtige vor dem Geschäft festnehmen. Die 30-jährige Ladeninhaberin erlitt leichte Verletzungen am Rumpf und wollte sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Männer streiten wegen Frau, einer sticht mit Messer zu
15.55 Uhr: An der Kantstraße, Ecke Savignyplatz in Charlottenburg haben sich nach Angaben der BZ am Dienstagvormittag zwei Männer so sehr gestritten, dass beide in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Dabei soll es um eine Frau gegangen sein. Einer der beiden Männer soll mit einem Messer auf seinen Kontrahenten eingestochen haben. Ein Großaufgebot der Polizei konnte beide festnehmen. Der Messerstecher äußerte sich bisher nicht zu der Tat. Der andere Mann konnte aufgrund der Schwere seiner Verletzungen noch nicht vernommen werden.
Alkoholisierter Mann greift Rettungskräfte an
15.50 Uhr: In der vergangenen Nacht hat ein Mann Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr in Waidmannslust angegriffen. Gegen 23 Uhr alarmierten Passanten die Feuerwehr zu einer hilflosen Person am Oraniendamm. Laut Polizei soll der alkoholisierte und mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehende 24-Jährige versucht haben, die Rettungskräfte mit einem Faustschlag anzugreifen. Den Kräften der Feuerwehr gelang es, den Mann trotz Widerstandes zu Boden zu bringen, wobei sich eine Rettungskraft leicht verletzte. Hinzualarmierte Polizeikräfte begleiteten den anschließenden Transport des Mannes in ein Krankenhaus, wo er blieb und auch eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Der verletzte Mitarbeiter der Feuerwehr blieb zunächst im Dienst, begab sich aber später selbstständig in ärztliche Behandlung.
Mann nach Wohnungsbrand in Rummelsburg gestorben
12.08 Uhr: Der Mann, der gestern bei einem Brand in Rummelsburg (Lichtenberg) aus einer Wohnung getragen wurde, ist gestorben. Gegen 14.30 war in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Rupprechtstraße ein Feuer ausgebrochen. Bereits zuvor waren Einsatzkräfte vor Ort, da der 34-jährige Mieter randalierte und Gegenstände aus dem Fenster warf. Im Zuge der Lösch- und Rettungsmaßnahmen holten Polizeikräfte den leblosen Mann aus der Wohnung heraus und übergaben ihn den Rettungskräften, die umgehend Reanimationsmaßnahmen einleiteten. Diese verliefen jedoch ohne Erfolg. Die Bausubstanz des Hauses wurde so stark beschädigt, dass dieses einsturzgefährdet und derzeit nicht bewohnbar ist. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und genauen Todesursache dauern derzeit noch an.
Cottbus: Seniorin beim Spazierengehen ertrunken
11.50 Uhr: Im brandenburgischen Cottbus ist eine Seniorin beim Spaziergehen ertrunken. Die 87-Jährige war gestützt auf ihren Rollator zu einer Bank am Ufer der Spree gegangen. Unklar ist, ob sie dort noch gesessen hat und dann beim Aufstehen das Gleichgewicht verlor oder ob sie bereits zuvor ins Wasser fiel. Gegen 13.35 Uhr entdeckte dann ein Spaziergänger die im Wasser treibende Frau und rief Polizei und Feuerwehr. Diese bargen die leblose Frau aus dem Wasser und begannen sofort mit der Reanimation. Allerdings kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Polizei geht von einem „tragischen Unglück“ aus – Hinweise auf Fremdverschulden oder einen Suizid gebe es nicht. Ein Todesermittlungsverfahren sei eingeleitet worden
Kind in Französisch Buchholz angefahren – Autofahrer begeht Fahrerflucht
10.40 Uhr: Im Pankower Ortsteil Französisch Buchholz wurde gestern Nachmittag ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt. Wie die Polizei meldet, fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer gegen 15.30 die Pasewalker Straße in Richtung Blankenburger Weg. An der Einmündung des Blankenburger Wegs in die Pasewalker Straße soll der Autofahrer die rote Ampel missachtet haben und fuhr den sechsjährigen Jungen an, der bei Grün mit seiner Mutter die Straße überquerte.
Nach dem Unfall ging die unverletzte, aber unter dem Eindruck des Unfalls stehende Mutter mit ihrem verletzten Sohn vorerst nach Hause, wo der Vater dann die Polizei rief. Aus dem am Unfall beteiligten Auto stiegen zunächst ein Mann und eine Frau aus, die kurz gewartet haben sollen. Dann entfernten sie sich jedoch unerlaubt vom Unfallort. Das Kind erlitt Hautabschürfungen und klagte über Kopfschmerzen. Alarmierte Rettungskräfte brachten es in ein Krankenhaus, wo es zur Behandlung stationär aufgenommen wurde.
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fmg/dpa




