• A114: Autofahrer fährt auf Pkw auf – Fahrzeug brennt aus
  • Wedding: Frau (19) schlägt Sicherheitsmitarbeiter und beißt Polizisten
  • Kreuzberg: Steine geworfen und Tür mit Säure beschmiert – Staatsschutz ermittelt
  • Elf Verletzte bei Brand in Hochhaus in Friedrichshain – Festnahme
  • Verletzte nach Auseinandersetzung im James-Simon-Park – Täter flüchtig
  • Mann in Wittenberge bei Polizeikontrolle von Brücke gestürzt – tot

Im James-Simon-Park hat es in der vergangenen Nacht eine Auseinandersetzung gegeben. Mehrere Männer erlitten Verletzungen. In Friedrichshain brannte am Samstagmorgen eine Wohnung in einem Hochhaus. Die Feuerwehr rettete elf Menschen. Hier lesen Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 11. Mai 2024: 19-Jähriger in Friedrichshain-Kreuzberg angegriffen – Polizei nimmt Trio fest

15.55 Uhr: Die Polizei hat in der vergangenen Nacht in Friedrichshain-Kreuzberg drei Männer festgenommen. Gegen 23.15 Uhr hatten Fahnder fünf Personen beobachtet, die einen 19-Jährigen mit Fäusten schlugen. Auch führte ein 16-Jähriger Stichbewegungen mit einem Messer aus, der 19-Jährige konnte aber ausweichen. Kurz danach schritten die Polizisten ein. Sie nahmen drei Männer fest, zwei Verdächtige konnten flüchten.

Rettungskräfte brachten den 19-Jährigen zur ambulanten Behandlung seiner Kopfverletzungen in eine Klinik. Die drei Festgenommenen im Alter von 16, 22 und 24 Jahren hatten keine Ausweisdokumente bei sich und wurden daraufhin zur Identifizierung in einen Polizeigewahrsam gebracht. Im Anschluss konnten sie ihre Wege fortsetzen. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) hat die der Ermittlungen übernommen.

Kurve zu eng: Bus fährt Poller in Charlottenburg um

Der Bus fuhr die Poller um.
Der Bus fuhr die Poller um.© Andreas Gandzior | Andreas Gandzior

14.55 Uhr: In Charlottenburg hat es einen Bus-Unfall gegeben. Ein Bus-Fahrer wollte von der Galvanistraße nach links auf die Guerickestraße abbiegen. Er kam aber nicht um die Ecke, weil es zu eng war. Das Fahrzeug riss die Poller aus dem Bürgersteig. Laut Anzeigenfenster fährt der Bus die Linie 245. Diese führt normalerweise dort aber nicht lang.

Wedding: Frau (19) schlägt Sicherheitsmitarbeiter und beißt Polizisten

13.37 Uhr: Eine Frau hat in der vergangenen Nacht zwei Sicherheitsmitarbeiter und Polizisten an der Heidestraße in Wedding (Mitte) angegriffen und beleidigt. Zuvor hatten die beiden Männer die 19-Jährige aufgefordert, die Bar zu verlassen. Darauf kam es zu einem Streit. Dieser gipfelte darin, dass die Frau den Männern jeweils einmal mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Die Sicherheitsmitarbeiter alarmierten die Polizei.

Während der polizeilichen Maßnahmen versuchte die Frau zu flüchten, wurde aber von den Beamten festgehalten. Daraufhin beleidigte sie den einen Polizisten und biss dem anderen in den Finger. Der Beamte ließ die Verletzung in einem Krankenhaus behandeln. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam kam die Frau wieder auf freien Fuß. Sie muss sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Kreuzberg: Steine geworfen und Tür mit Säure beschmiert – Staatsschutz ermittelt

13.20 Uhr: Unbekannte haben das Gebäude einer gemeinnützigen Einrichtung für Umweltthemen in Berlin beschädigt. Zeugen hätten eine Gruppe gesehen, die in der Nacht zu Samstag mutmaßlich Pflastersteine gegen die Fenster der gemeinnützigen Bundesgesellschaft „Zukunft Umwelt Gesellschaft“ an der Stresemannstraße in Kreuzberg geworfen habe, teilte eine Polizeisprecherin am Samstag mit. Zudem soll die Gruppe ersten Erkenntnisse zufolge den Haupteingang mit Buttersäure beschmiert haben und geflüchtet sein. Einsatzkräfte hätten Beschädigungen an den Fenstern entdeckt. Die Feuerwehr habe die Säure neutralisiert, hieß es. Weil ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, ermittle nun der Staatsschutz.

A114: Autofahrer fährt auf Pkw auf – Fahrzeug brennt aus

11.58 Uhr: Auf der Autobahn in Buch (Pankow) hat es am Freitag einen schweren Unfall gegeben. Wie die Polizei mitteilte, war ein 90 Jahre alter Autofahrer auf der A114 in Richtung Dreieck Pankow kurz vor der Abfahrt Berliner Ring ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Pkw aufgefahren. Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos beschädigt, wobei der VW des Seniors komplett ausbrannte.

Der 90-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf, Rumpf sowie an den Beinen und kam in ein Krankenhaus. Der 48 Jahre alte Autofahrer klagte über Schmerzen am Kopf, Rumpf sowie an einem Arm. Er wurde zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Autobahn stadtauswärts im Bereich der Unfallstelle von circa 12 bis 14 Uhr gesperrt. Polizisten stellten den VW zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher. Die weiteren Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

Mann in Wittenberge bei Polizeikontrolle von Brücke gestürzt – tot

11.24 Uhr: Ein 35-jähriger Mann ist bei einer Polizeikontrolle am Herrentag in Wittenberge im Nordwesten von Brandenburg von einer Brücke gestürzt und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann am Donnerstag mit einer Gruppe von Radfahrern unterwegs. Dabei stoppten Beamte den Mann, weil er mit einer unsicheren Fahrweise auf seinem Rad auffiel. Wegen des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt wurde er dann kontrolliert. Dabei stießen dann auch mehrere Begleiter des Mannes dazu.

Bei der Kontrolle sei der Mann dann unvermittelt in Richtung des Brückengeländers gelaufen, hieß es. Dort stürzte er dann darüber und fiel mehrere Meter in die Tiefe. Trotz der unmittelbar eingeleiteten Wiederbelebungsversuche erlag der 35-Jährige seinen Verletzungen noch vor Ort. Warum der Mann zum Geländer lief, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Mehrere Verletzte nach Auseinandersetzung im James-Simon-Park

Polizisten sind im James-Simon-Park im Einsatz.
Polizisten sind im James-Simon-Park im Einsatz.© Pudwell | Pudwell

11.04 Uhr: Mehrere Männer sind in der vergangenen Nacht im James-Simon-Park in Mitte verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren zwei Gruppen gegen 0.45 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen aneinandergeraten. Im weiteren Verlauf entwickelte sich aus dem Streit eine körperliche Auseinandersetzung. Die Männer gingen mit abgeschlagenen Flaschen, Messern und Reizgas aufeinander los.

Ein 18-Jähriger erlitt eine Stichverletzungen im Bereich des Rumpfes sowie am Kopf. Er wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Ein 27-Jähriger wies eine Stichverletzung im Gesicht auf und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Ein 22-Jähriger klagte über Schmerzen im Bereich des Rumpfes und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Ein Mann im Alter von 26 Jahren erlitt Augenreizungen, die von Rettungskräften ambulant am Ort behandelt wurden. „Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach für keinen der vier Verletzten“, teilte die Polizei mit.

Beamte konnten im Nahbereich einen 18-Jährigen und seinen 17 Jahre alten Begleiter festnehmen. Nach der Feststellung ihrer Identitäten wurden beide aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen – auch zur Tatbeteiligung des Duos – hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernommen

Elf Verletzte bei Brand in Hochhaus in Friedrichshain

Feuerwehrkräfte stehen bei einem Einsatz in Friedrichshain auf einer Drehleiter.
Feuerwehrkräfte stehen bei einem Einsatz in Friedrichshain auf einer Drehleiter.© DPA Images | Sappeck

10.11 Uhr: Bei einem Wohnungsbrand in einem zehngeschossigen Hochhaus in Friedrichshain sind zwei Menschen schwer und neun leicht verletzt worden. Fünf von den Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer im siebten Obergeschoss des Hauses am Platz der Vereinten Nationen war den Angaben zufolge aus noch ungeklärter Ursache am Samstagmorgen ausgebrochen. Die Wohnung habe komplett in Flammen gestanden und sei nicht mehr bewohnbar, hieß es. Rettungskräfte hatten die Bewohner in Sicherheit gebracht.

Eine psychisch auffällige Person wurde vor Ort wegen des Verdachts auf Brandstiftung von den Beamten vorläufig festgenommen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Demnach wurde sie in einer Klinik untergebracht. Zum Geschlecht und Alter der Person machte die Polizei noch keine Angaben. Die Ermittlungen und der Einsatz dauern an. Zuvor hatte die „Berliner Zeitung“ über die Festnahme berichtet.