Unter „Freiheit für Palästina“-Rufen und „Stoppt den Gaza-Genozid“-Rufen haben rund 1400 Menschen in Charlottenburg für ein Ende des Krieges in Gaza demonstriert. Viele Teilnehmer trugen Kufiya, Palästinensertücher, es wurden Palästina-Flaggen geschwenkt. „Deutschland finanziert, Israel bombardiert“, wurde skandiert. Die Versammlung begann am Sonnabendnachmittag in der Wilmersdorfer Straße, Ecke Kantstraße. Von dort aus zog die Demonstration über die Joachimsthaler Straße, den Kurfürstendamm, über den Wittenbergplatz zum Nollendorfplatz, wo sie am Abend enden sollte.

Bis 17 Uhr war es laut eines Sprechers der Berliner Polizei zunächst nicht zu größeren Zwischenfällen gekommen. Eine abschließende Bilanz könne aber erst nach Ende der Demonstration gezogen werden, so der Sprecher weiter.

Pro-Palästina-Demo in Berlin: Teilnehmer sprechen von angeblichem „Genozid“

„Die deutsche Regierung und die deutsche Gesellschaft begehen gerade einen schweren Fehler“, so Jonathan, ein Teilnehmer der Demonstration, gegenüber der Morgenpost. „Im Namen der sogenannten Staatsräson einen Genozid zu unterstützen, ist falsch“, stellte der 27-Jährige seine Sichtweise dar.

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Auch Forderungen wie „Stoppt den Völkermord in Gaza! Kein Cent und keine Waffen für Israel“ oder „Befreit Palästina von der deutschen Schuld: Gegen Antisemitismus. Gegen Islamophobie“ waren auf Plakaten zu lesen. Die Neuköllner Linke lief mit einem Banner mit, auf dem „Nein zur Kriminalisierung der Palästinasolidarität“ zu lesen war. Auch türkische Fahnen waren mitunter zu sehen.

Aufgerufen zu der Demonstration unter dem Motto „Palästina wird niemals sterben“ hatte die Bewegung „Palästina spricht“. Nach Angaben der Polizei war die Demonstration von einer Privatperson angemeldet worden. Zwischenzeitlich wurden 1400 Teilnehmer gezählt.