- In Mitte wurde ein Kellner zusammengeschlagen
- Eine Autofahrerin kam in Oder-Spree bei einem Unfall ums Leben
- Reinickendorf: Polizist außer Dienst bemerkt Dieb im Haus seiner Verwandten
- In Köpenick gab es einen SEK-Einsatz
- U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße: Festnahme nach Taschendiebstahl
- Drei Frauen gerieten in Rummelsburg in einer Tram in Streit
- Gesundbrunnen: Fünf Männer rauben Café aus
Berlin. In Köpenick hat es am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Zwei Männer waren zuvor in einem Wohnheim aneinandergeraten. In Mitte wurde ein Kellner von bewaffneten Männern zusammengeschlagen. In Gesundbrunnen rauben fünf Männer ein Café aus. Sie sind bewaffnet. In Tiergarten zerkratzten Unbekannte eine Info-Tafel, die an einen systematischen Massenmord („Aktion T-4“) der Nationalsozialisten erinnert. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 2. Februar 2024: Polizist erwischt Dieb auf frischer Tat – im Haus seiner Verwandten
12.51 Uhr: Am Donnerstagnachmittag konnte ein Polizist einen vermeintlichen Dieb festnehmen. Laut Polizeimitteilung war der Beamte nicht im Dienst, als er gegen 17.45 Uhr in der Letteallee in Reinickendorf bei seinen Verwandten ein offenes Gartentor und eine geöffnete Haustür bemerkte. Der Polizist betrat das Haus und sah einen 52-Jährigen, der dabei war, den Schmuck der Hausbewohner zu durchsuchen. Diese, ein Ehepaar, 65 und 66 Jahre Jahre alt, sollen sich auch im Haus befunden, aber nichts von der Tat mitbekommen haben. Der Täter wollte flüchten, der Polizist konnte ihn aber auf- und festhalten, bis weitere Einsatzkräfte eintrafen. Der Tatverdächtige ist beim Thema Diebstahl für die Polizei kein Unbekannter.
Tiergarten: Denkmal beschädigt, das an Massenmord der Nazis erinnert
12.43 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, haben Sicherheitsmitarbeiter am Freitagfrüh (gegen 1.55 Uhr) eine Sachbeschädigung an einer Informationstafel in Tiergarten (Mitte) festgestellt. Demnach haben Unbekannte die Gesichter der Info-Tafel „Die Aktion-T4 und der Holocaust“ am „Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde“ an der Tiergartenstraße Ecke Herbert-von-Karajan-Straße zerkratzt. Die „Aktion T4“ bezeichnet den systematischen Massenmord an mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen während des Dritten Reiches (1933 bis 1945). Die Security-Angestellten erstatteten Anzeige.
Mitte: Festnahme nach Taschendiebstahl
12.34 Uhr: Polizeibeamte konnten am Donnerstag zwei vermeintliche Taschendiebe, 16 und 17 Jahre alt, festnehmen. Die beiden sollen gegen 7 Uhr am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße eine Frau, 22 Jahre alt, angesprochen haben. Diese soll zwar aus der Situation rausgekommen sein, habe dann aber bemerkt, dass sich ihr Portemonnaie nicht mehr in ihrer Handtasche befinde. Sie verständigte die Polizei. Einsatzkräfte konnten noch auf dem U-Bahnhof die beiden Verdächtigen festnehmen. Der 16-Jährige hatte das Portemonnaie bei sich. Die beiden sollen am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Geldautomat gestohlen
12.27 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, haben Unbekannte am Freitagmorgen in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf) einen Geldautomaten gestohlen. Demnach habe gegen 5 Uhr morgens ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die Polizei alarmiert. Bei der Firma sei eine Meldung eingegangen. Unbekannte hätten bei einem Supermarkt an der Königin-Luise-Straße einen Geldautomaten entwendet. Der stehe normalerweise vor dem Gebäude. Polizeibeamte sicherten am Tatort Spuren.
Beleidigungen, Schläge und Tritte: Streit zwischen Frauen in Rummelsburg eskaliert
11.57 Uhr: Drei Frauen sind am Mittwoch in Rummelsburg (Lichtenberg) in Streit geraten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, begann die Auseinandersetzung um kurz nach 14 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 21 (Richtung Schöneweide) an der Haltestelle Marktstraße. Eine 17-Jährige und eine 23-Jährige sollen eine 43-Jährige zunächst transfeindlich beleidigt haben. Die 43-Jährige soll die beiden anschließend auch u.a. rassistisch beleidigt haben. Danach schlugen und traten sie sich gegenseitig. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost).
Kellner wird in Mitte von bewaffneten Männern zusammengeschlagen
9.53 Uhr: Mehrere bewaffnete Männer haben am Donnerstag ein Café an der Grüntaler Straße in Mitte überfallen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, waren die fünf Personen, die einen Teleskopschlagstock und ein Messer bei sich hatten, gegen 15.45 in das Hinterzimmer des Cafés gerannt. Dort schlugen und traten sie einen 23 Jahre alten Mitarbeiter. Ein Verdächtiger attackierte ihn zudem mit einem Gegenstand am Kopf. Danach entwendeten sie ihm die Geldbörse und flüchteten in Richtung Osloer Straße. Der Mitarbeiter erlitt eine Kopfplatzwunde. Trotzdem folgte er den Räubern noch zur Osloer Straße Ecke Grüntaler Straße, dann verlor er den Sichtkontakt. Rettungskräfte brachten den 23-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen führt das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).
Oder-Spree: Autofahrerin stirbt nach Unfall auf Landstraße
9.51 Uhr: Eine Frau ist nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 36 zwischen Hasenfelde und Tempelberg im Landkreis Oder-Spree gestorben. Die 24-Jährige prallte am Donnerstagabend aus bisher ungeklärter Ursache mit ihrem Auto gegen einen Baum, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Durch die Kollision wurde die Fahrerin im Innenraum des Autos eingeklemmt. Feuerwehrleute bargen die zu diesem Zeitpunkt Schwerverletzte. Wenig später erlag sie ihren Verletzungen. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dafür wurde ein Gutachter beauftragt, der die genaueren Umstände des Unfalls klären soll.
SEK-Einsatz in Köpenick: Streit zwischen zwei Männern eskaliert

7.14 Uhr: Am Donnerstagabend hat es in der Wendenschloßstraße in Köpenick einen SEK-Einsatz gegeben. In einem Wohnheim waren zwei Männer aneinandergeraten. Mehr darüber lesen Sie hier.
BM/dpa


