- Im Bundestag gab es einen Sprengstoff-Alarm
- Ein Doppeldeckerbus der BVG brannte in Lichterfelde aus
- Zwei Personen erlitten bei einem Unfall in Wilmersdorf Verletzungen
- Ein Mann entriss einer Frau in Wilmersdorf die Handtasche
- In Marzahn brannte ein Geldautomat
Berlin. Wegen einer verdächtigen Postsendung ist im Deutschen Bundestag am Samstag Bombenalarm ausgelöst worden. Die Polizei konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Ein Doppeldeckerbus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) geriet in der vergangenen Nacht in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. In Marzahn brannte wiederholt ein Geldautomat. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 20. Januar 2024: Frau Handtasche in Wilmersdorf entrissen – Polizei reagiert blitzschnell
13.50 Uhr: Ein Dieb ist am Freitag in Wilmersdorf festgenommen worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte der Mann einer 28-Jährigen gegen 16.50 Uhr auf einer Treppe im U-Bahnhof Blissestraße die Handtasche entrissen. Daraufhin schrie die Frau um Hilfe. Polizisten, die in der Nähe waren, griffen ein. Sie nahmen den Mann im Alter von 25 Jahren fest. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt, welche die Ermittlungen übernommen hat.
Polizei teilt Ekel-Fotos – Zelle mit Kot beschmiert
12.55 Uhr: Dieser Blick in eine Zelle ist nichts für schwache Nerven. Die Polizei Berlin hat am Samstag zwei Ekel-Fotos beim Kuzrnachrichtendienst X, ehemals Twitter, gepostet. Auf einer Aufnahme ist ein Schriftzug an einer Tür zu sehen, der mutmaßlich mit Kot angebracht wurde. Auch auf den Fliesen an den Wänden ist Kot zu sehen. Auf dem Boden liegt Müll und ein Handtuch. Ein weiteres Foto zeigt einen mit Fäkalien beschmierten Türrahmen.
Zu den beiden Aufnahmen schrieb die Polizei: „Die Bilder zeigen seine Zelle, wie er sie für unsere Kolleg. in der GeSa hinterlassen hat. Und nein: Das ist keine Farbe.“ Der Mann sei eben erst aus mehrjähriger Haft entlassen worden – u.a. wegen Erpressung, Bedrohung und Raub in Neukölln erhielt er gestern erneut einen Haftbefehl.
Der Post der Polizei wurde vielfach kommentiert. Ein User schrieb: „Echt ein Scheißjob in der GeSa.“ Oder: „Ihhhh zurück mit dem Mann die Zelle putzen mir einer Zahnbürste.“ Ein anderer X-Nutzer kommentierte: „Kann man ihn zurückholen, damit er die GeSa stubenrein hinterlässt? Normal ist sowas ja nicht.“
Er wurde eben erst aus mehrjähriger Haft entlassen. U.a. wegen Erpressung, Bedrohung und Raub in #Neukölln erhielt der Mann gestern erneut #Haftbefehl.
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) January 20, 2024
Die Bilder zeigen seine Zelle, wie er sie für unsere Kolleg. in der GeSa hinterlassen hat. Und nein: Das ist keine Farbe.
^tsm pic.twitter.com/gc2yd25N4u
Autofahrerin kollidiert in Kreuzberg mit Polizeiauto
12.47 Uhr: In Kreuzberg hat es am Freitag einen Unfall gegeben, an dem auch ein Polizeiauto beteiligt war. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war eine 38 Jahre alte Autofahrerin gegen 14 Uhr an der Kreuzung Blücherstraße/Zossener Straße mit einem Polizeiwagen, der mit Blaulicht und Martinshorn fuhr, kollidiert. Die Polizistin, die allein im Fahrzeug war, erlitt Kopfverletzungen. Sie ließ sich ambulant im Krankenhaus behandeln. Die andere Autofahrerin blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.
Sprengstoff-Alarm im Bundestag – Polizei gibt Entwarnung

11.51 Uhr: Wegen einer verdächtigen Postsendung ist im Deutschen Bundestag in Mitte Bombenalarm ausgelöst worden. Sprengstoffexperten der Berliner Polizei eilten am Samstagvormittag zur Poststelle, um den verdächtigen Gegenstand zu untersuchen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Beamten hätten jedoch schnell Entwarnung geben können. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet.
Der Alarm ging nach Polizeiangaben gegen 10 Uhr ein. Da zunächst unklar gewesen sei, ob es sich tatsächlich um ein sprengfähiges Objekt handele, sei die Polizei von einer ernsthaften Bedrohung ausgegangen. Man sei derzeit „sehr sensibel“ bei unklaren Situationen, hieß es. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz laut Polizei beendet.
Doppeldeckerbus der BVG steht in Lichterfelde lichterloh in Flammen

7.20 Uhr: Ein Doppeldecker-Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat in der vergangenen Nacht an der Fürstenstraße in Lichterfelde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gebrannt. Das Fahrzeug fing in der dortigen Wendeschleife gegen 3 Uhr Feuer. Menschen wurden nicht verletzt, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Der Fahrer habe gerade Pause gemacht, es waren daher keine Fahrgäste an Bord.
Die Feuerwehr hatte anfangs mit der Wasserversorgung zu kämpfen. Hydranten-Deckel waren offenbar eingefroren und mussten erst mit einer Spitzhacke geöffnet werden. Die Feuerwehr konnte den Brand dennoch unter Kontrolle bringen und schließlich löschen. Es sei gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf Bäume oder andere Fahrzeuge zu verhindern, so die Feuerwehr. An dem Bus entstand ein hoher Sachschaden. „Die Brandursache wird ermittelt, wobei momentan von einem technischen Defekt ausgegangen wird“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonnabendvormittag.
Verletzte nach Crash in Wilmersdorf

7.02 Uhr: In Wilmersdorf hat es am Freitagabend einen Unfall gegeben. Am Südwestkorso Ecke Geisenheimer Straße war ein BMW seitlich in einen Toyota eines Fahrdienstleisters gefahren. Der Toyota fuhr dann noch gegen ein geparktes Fahrzeug. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden zwei Insassen verletzt. An dem Toyota und dem BMW entstand Sachschaden. Der Südwestkorso war für circa eine Dreiviertelstunde stadteinwärts aufgrund der Bergungsarbeiten der Feuerwehr und der Unfallaufnahme gesperrt. Die Polizei ermittelt.
Geldautomat in Einkaufszentrum in Marzahn brannte

6.50 Uhr: Im Einkaufszentrum „Zu den Eichen“ an der Wittenberger Straße in Marzahn hat in der vergangenen Nacht ein Geldautomat gebrannt – schon wieder. „Es war nicht das erste Mal, dass dieses Gerät Flammen fing“, sagte eine Sprecherin der Polizei auf Morgenpost-Nachfrage. „Wir gehen aktuell von einem technischen Defekt aus.“ Bevor die Feuerwehr eintraf, konnte der Sicherheitsdienst die Flammen löschen. Es soll sich bereits um den dritten Brand an dem Geldautomaten handeln. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
BM/ dpa


