• In Wedding erlitt ein Mann lebensgefährliche Verletzungen
  • In Neukölln ist ein Mann durch Messerstiche verletzt worden
  • Ein Mädchen (6) wurde in Tempelhof von einem Auto angefahren
  • Ein Polizist schoss in Wilmersdorf auf einen Autofahrer
  • In Spandau gab es zwei Wohnungsbrände, Rettungshubschrauber waren im Einsatz
  • Am Flughafen BER wurde ein Straftäter festgenommen, der bereits 1997 verurteilt wurde

Berlin. Eine Sechsjährige ist am Mittwoch in Tempelhof von einem Auto angefahren und mit einem gebrochenen Schlüsselbein liegen gelassen worden. Eine Krankenschwester, die sich zufällig in der Nähe der Unfallstelle befand, kümmerte sich um das Mädchen. Ein Zivilpolizist gab in Wilmersdorf mehrere Schüsse auf ein Auto ab, das auf ihn zugesteuert war. In Spandau wurden zwei Menschen bei Wohnungsbränden verletzt, in Neukölln gab es eine schwere Messerverletzung. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 18. Januar 2024: Mann durch Messerstiche in Neukölln schwer verletzt

Schwerverletzter nach Stichverletzung, Schierker Straße, Neukölln
Schwerverletzter nach Stichverletzung, Schierker Straße, Neukölln© Pudwell | Pudwell

15.50 Uhr: Ein Mann ist am Mittwochabend in Neukölln durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei trafen der 23 Jahre alte Mann und ein 16-Jähriger im Körnerpark gegen 21.40 Uhr auf eine vier- bis sechsköpfige Personengruppe. Die Gruppe soll die beiden unvermittelt mit Fäusten und Pfefferspray attackiert haben. Dem 23-Jährigen wurde zudem mehrfach mit einem Schlagstock auf den Kopf geschlagen sowie in den Oberschenkel und in das Gesäß gestochen. Die Augenreizungen des 23-Jährigen und des 16-Jährigen wurden am Ort von Rettungskräften behandelt. Der 23-Jährige kam im Anschluss in ein Krankenhaus, in dem seine Stichverletzungen stationär behandelt werden. Während der Absuche der Umgebung konnten die Einsatzkräfte der Polizei keine Tatverdächtigen mehr feststellen. Jedoch wurde das mutmaßliche Tatmittel, ein Küchenmesser, auf einem Gehweg im Körnerpark gefunden.

Mann in Wedding lebensgefährlich verletzt – Verdächtige festgenommen

14.24 Uhr: In Wedding ist ein Mann bei einem Übergriff lebensgefährlich verletzt worden. Der 50-Jährige wurde in der Nacht zu Donnerstag in der Brüsseler Straße aufgefunden und in ein Krankenhaus gebracht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Demnach wurden zwei Verdächtige festgenommen.

Eine Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Zudem solle geprüft werden, ob die Männer einem Haftrichter vorgeführt werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dem Übergriff vorausgegangen war den Angaben zufolge womöglich ein Streit.

Zwei mutmaßliche Autodiebe in Rudow festgenommen

14.10 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag in Rudow zwei mutmaßliche Autodiebe festgenommen. Ein Anwohner sei gegen 2 Uhr auf die Männer aufmerksam geworden, teilte die Polizei mit. Die beiden hätten sich in der Waltersdorfer Chaussee „auffällig“ zwischen geparkten Autos verhalten, der Mann rief deshalb die Polizei. Die Beamten kontrollierten ein Fahrzeug mit zwei Insassen. Als sie das Fahrzeug stoppten, flüchteten die beiden zunächst in Richtung Landschaftspark Rudow, konnten jedoch festgenommen werden. Die Polizisten stellten fest, dass der Fahrzeug der beiden kurz zuvor gestohlen worden war. Die beiden Männer im Alter von 27 und 33 Jahren wurden der Kriminalpolizei überstellt.

Nach Leichenfund in Köpenick – Tatverdächtiger in U-Haft

13.39 Uhr: Nach dem Fund eines toten Mannes in Köpenick ist am Mittwoch ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 34-Jährige steht im Verdacht, den 43-Jährigen am 5. Januar getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Demnach hat der Festgenommene die Tat zwischenzeitlich gestanden. Ein Richter erließ am Donnerstag Haftbefehl wegen Totschlags. Die Ermittlungen, auch zum Tatmotiv, dauern an.

Der ukrainische Staatsbürger war am Morgen des 6. Januar leblos und mit einer Kopfverletzung aus dem Fluss Wuhle geborgen worden. Ein Passant hatte ihn am Ufer gegenüber der Argenauer Straße entdeckt. In der Nähe fanden die Beamten außerdem eine Blutlache auf einem Gehweg. Eine Mordkommission der Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Er wurde 1997 verurteilt: Straftäter nun am BER festgenommen

11.55 Uhr: Am Flughafen BER ist am Mittwoch ein Mann verhaftet worden, der bereits 1997 wegen versuchten Totschlags verurteilt worden war. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, hatten die Beamten den 51-Jährigen, der aus Belgrad kam, gegen 20 Uhr kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten sie fest, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorlag. Das Landgericht Berlin hatte den Mann 1997 wegen versuchten Totschlags zu elf Jahren Haft verurteilt. 2006 war der Mann abgeschoben worden. Nach seiner Wiedereinreise hat er noch eine Restfreiheitsstrafe von 746 Tage zu verbüßen. Am Donnerstag wurde er in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Autofahrer fährt in Wilmersdorf auf Polizisten zu – Beamter schießt

11.20 Uhr: Ein Polizist hat am Mittwoch in Wilmersdorf auf ein Auto geschossen. Zuvor wollten die Beamten in Zivil gegen 17.25 Uhr einen BMW-Fahrer anhalten, um ihn zu kontrollieren, weil er mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war und zudem mit einem Kennzeichen, das zu einem anderen Fahrzeug gehörte. Nachdem die beiden Beamten ihr Fahrzeug an der Kreuzung Bundesallee Ecke Trautenaustraße verlassen und sich als Polizisten zu erkennen gegeben hatten, beschleunigte der BMW-Fahrer und fuhr in Richtung der Einsatzkräfte. Daraufhin gab ein Polizist mehrere Schüsse in Richtung des BMW ab.

„Ob der Fahrer dadurch verletzt wurde, ist bislang nicht bekannt“, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Eine Gefährdung Dritter sei dabei ausgeschlossen gewesen. Der BMW-Fahrer wendete dann über den Mittelstreifen und flüchtete über die Bundesallee in Richtung Bundesplatz. Die Einsatzkräfte standen unter Schock und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Bundesallee musste für die Zeit von 17.50 bis 19.40 Uhr zwischen Trautenau- und Güntzelstraße vollständig gesperrt werden, wovon auch der öffentliche Nahverkehr betroffen war. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeiauto in Spandau angezündet – Staatsschutz ermittelt

11.10 Uhr: Ein Einsatzwagen der Bundespolizei ist am Donnerstag in Spandau vollständig ausgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge gegen 3 Uhr das brennende Fahrzeug auf einem Parkplatz an der Seegefelder Straße bemerkt. Er verständigte die Polizei und Feuerwehr. Es wurden keine Personen verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung gegen Unbekannt.

Mann bei Wohnungsbrand in Falkenhagener Feld schwer verletzt

9.58 Uhr: Ein Mann ist am Mittwoch bei einem Wohnungsbrand in Falkenhagener Feld im Bezirk Spandau schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte eine Nachbarin das Feuer in der Wohnung am Osningweg um kurz nach 14 Uhr bermerkt. Sie verständigte die Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte retteten den 67-Jährigen aus der Wohnung. Er erlitt Brandverletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert wurde. „Es besteht dem Vernehmen nach derzeit weiter Lebensgefahr“, teilte die Polizei mit. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen

Bus fährt Senior in Neukölln an

9.54 Uhr: Ein Mann ist am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Karl-Marx-Straße Ecke Hobrechtstraße in Neukölln von einem Bus angefahren worden. Der 44 Jahre alte Bus-Fahrer hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Der 82 Jahre alte Fußgänger erlitt Kopf- und innere Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer stand unter Schock. Er wurde seelsorgerisch betreut. Für die Unfallaufnahme war die Unfallstelle etwa eine Stunde gesperrt. Die weiteren Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City).

Betrunkene läuft in Marzahn auf die Straße und wird angefahren

9.49 Uhr: Eine betrunkene Fußgängerin ist am Mittwoch in Marzahn von einem Auto angefahren worden. Die 65-Jährige war trotz roter Ampel und ohne auf den Verkehr zu achten auf die Rhinstraße gelaufen und von einem 73 Jahre alten Autofahrer erfasst worden. Eine Alkoholmessung bei der Fußgängerin ergab einen Wert von 2,6 Promille. Rettungskräfte brachten die an Hüfte und Bein verletzte 65-Jährige in ein Krankenhaus. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Rhinstraße in Richtung Alt-Friedrichfelde gesperrt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Mädchen in Tempelhof angefahren – Autofahrer flüchtet

9.20 Uhr: Ein Mädchen ist am Mittwoch bei einem Unfall in Tempelhof verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war die Sechsjährige gegen 17.45 Uhr unvermittelt auf die Ringbahnstraße gelaufen und von einem Auto angefahren worden. Der Fahrer fuhr in Richtung Manteuffelstraße davon. Eine Krankenschwester, die sich zufällig in der Nähe befand, leistete Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten das Mädchen, das Knochenbrüche erlitten hatte, ins Krankenhaus. „Lebensgefahr soll dem Vernehmen nach nicht bestehen“, teilte die Polizei mit. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die Ermittlungen übernommen.

Sammlermünzen aus Auto in Neukölln gestohlen – Wer kennt diese Männer?

Wer kann Hinweise zu diesem Mann geben?
Wer kann Hinweise zu diesem Mann geben?© Polizei Berlin | Polizei Berlin

8.23 Uhr: Die Polizei Berlin bittet bei der Suche nach zwei Dieben die Bevölkerung um Mithilfe. Dazu veröffentlichte die Behörde Fotos der Tatverdächtigen. Sie sollen am Sonntag, den 5. Februar 2023, zwischen 16 und 16.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants am Neukölln Carree an der Sonnenallee Ecke Grenzallee die Scheibe eines Geländewagens (Daimler Chrysler) eingeschlagen und drei Rollkoffer mit hochwertigen Sammlermünzen und Banknoten entwendet haben. Die gesuchten Tatverdächtigen flüchteten anschließend am Einkaufszentrum vorbei in Richtung Grenzallee.

Dieser Mann wird von der Polizei gesucht.
Dieser Mann wird von der Polizei gesucht.© Polizei Berlin | Polizei Berlin

Helikopter-Einsatz nach Wohnungsbrand in Spandau

Ein Helikopter wurde angefordert.
Ein Helikopter wurde angefordert.© Pudwell | Pudwell

6.45 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht in Hakenfelde im Bezirk Spandau bei einem Wohnungsbrand verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte ein Anwohner gegen 1 Uhr bemerkt, dass Rauch aus einem angekippten Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss kam. Die Feuerwehr löschte den Brand an der Schönwalder Allee. Dabei fanden sie einen 67 Jahre alten Mieter, der schwer verletzt war. Er wurde in einem Rettungswagen behandelt und anschließend mit einem Intensiv-Transporthubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

BM/ dpa