- Einsatzkräfte retten Wildschwein aus der Spree
- Auf dem Kudamm ertappten Polizisten Taschendiebe inflagranti
- In Tegel endet ein Nachbarschaftsstreit mit Messerstichen
- Autoknacker in Tempelhof gefasst
- Brände in Köpenick und Neukölln
Berlin. Am frühen Mittwochmorgen hat in Treptow-Köpenick ein Keller in einem Wohn- und Geschäftshaus gebrannt. 20 Menschen werden untersucht. Hier lesen Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg. Die Blaulicht-News vom Vortag finden Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 8. November: Polizisten retten Wildschwein aus der Spree
20.30 Uhr: Wegen eines Wildschweins in Seenot ist die Wasserschutzpolizei am Mittwoch auf der Spree ausgerückt. Am Kaisersteg in Oberschöneweide war das Tier in dem Fluss gesichtet worden, wie die Polizei am Abend mitteilte. Zwar sind Wildschweine exzellente Schwimmer. Aufgrund der Spundwände kam das Tier jedoch allein nicht mehr aus dem Wasser. Bootsfahrer hatten bereits ein Seil an dem Schwein befestigt. Die Beamten übernahmen und führten das Tier an eine flache Stelle, wo es an Land gehen konnte.
Dreiste Taschendiebe am Kudamm auf frischer Tat ertappt
16 Uhr: Zwei dreiste Taschendiebe haben in einem Restaurant am Berliner Ku‘damm einen Gast bestohlen – und sind dabei von Polizisten beobachtet worden. Die beiden Männer nahmen am Dienstagabend ein Portemonnaie aus der Jacke eines Mannes, die über einem Stuhl hing, leerten das Portemonnaie, steckten es zurück in die Jackentasche und verließen das Restaurant. Der Mann bekam davon nichts mit, bestätigte aber kurz darauf, dass mehrere hundert Euro fehlten. Polizisten beobachteten den Diebstahl und verständigten Kollegen, die den Dieben folgten. In einem weiteren Restaurant wurden die Täter festgenommen, und auch dort hatten sie bereits ein Portemonnaie gestohlen, das dem Besitzer zurückgegeben wurde.
Nachbarschaftsstreit in Tegel endet mit Messerstichen – SEK verhaftet Täter
12 Uhr: In Tegel löste ein Nachbarschaftsstreit einen SEK-Einsatz aus. Ein 47-Jähriger erlitt bei der Gewalteskalation im eigenen Wohnhaus mehrere Messerstiche. Der 39 Jahre alte Täter wurde anschließend von Spezialeinsatzkräften in Gewahrsam genommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Polizei nimmt mutmaßliche Autodiebe fest
9.56 Uhr: In der Nacht auf Mittwoch hat die Polizei in Tempelhof zwei mutmaßliche Autodiebe festgenommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sollen die beiden 26 und 27 Jahre alten Männer sich gegen 0.05 Uhr an einem am Fahrbahnrand der Alboinstraße geparkten Auto zu schaffen gemacht haben. Dabei fielen sie der Besatzung eines Streifenwagens auf. Als die beiden Tatverdächtigen die Polizeikräfte bemerkten, flüchteten sie zunächst, konnten aber kurze Zeit später in der Nähe festgenommen werden. Im Zuge der Sachverhaltsklärung stellte sich nach Polizeiinformationen heraus, dass das Duo das Auto bereits gewaltsam geöffnet hatte. Beide Männer sind schon bei früheren Eigentumsdelikten als Tatverdächtige in Erscheinung getreten. Bei der Festnahme verhielt sich der 26-Jährige aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte.
Streit unter Nachbarn eskaliert
9.16 Uhr: Ein Streit unter Nachbarn endete am Dienstag in Tegel für einen Mann im Krankenhaus. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte sollen sich gegen 16.35 Uhr zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Bottroper Weg im Hausflur gestritten haben. Ihre Gründe sind bislang noch nicht bekannt. Dabei soll ein 39-jähriger Mann seinen 47 Jahre alten Nachbarn mit mehreren Messerstichen verletzt haben. Anschließend sollen die beiden Männer in ihre Wohnungen zurückgegangen sein. Der Verletzte alarmierte von dort die Polizei. Die Rettungskräfte brachten den 47-Jährigen mit Verletzungen am Arm und am Rumpf in ein Krankenhaus, wo dieser stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr soll für den Verletzten nicht bestanden haben. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Tatverdächtige durch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos in seiner Wohnung festgenommen und einem Polizeigewahrsam zugeführt. Nach Untersuchungen wurde er wieder entlassen.
20 Menschen werden nach Kellerbrand in Treptow-Köpenick untersucht
5.25 Uhr: Drei Kellerverschläge haben in einem Wohn- und Geschäftshaus in Treptow-Köpenick in den frühen Morgenstunden gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr waren am Mittwochfrüh rund 70 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. 20 Menschen seien vom Rettungsdienst untersucht worden, verletzt worden sei jedoch niemand. Wie ein Polizeisprecher sagte, ist die Brandursache bisher unklar und werde nun ermittelt. Auch die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

Neukölln: Brand im Hinterhof
6.30 Uhr: Am Dienstagabend, gegen 21.45 Uhr, wurde die Berliner Feuerwehr in die Allerstraße nach Berlin-Neukölln alarmiert. Dort kam es nach ersten Informationen zu einem Brand auf einem Hinterhof. Die genaue Brandursache ist bislang noch unklar.


