- Eine Autofahrerin kam in Karlshorst von der Straße ab. Ihre Crashfahrt endete an einer Hauswand
- Eine Autofahrerin lieferte sich in Westend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei
- Ein junger Mann wurde auf dem Alexanderplatz mit einem Messer attackiert
- In Neukölln gab es am Samstag zwei Explosionen
- Schwerer Unfall auf der A12: Die Autofahrerin starb. Ein Mann versuchte, aus dem fahrenden Auto herauszukommen
Berlin. Eine Autofahrerin hat in der vergangenen Nacht in Karlshorst einen schweren Unfall gebaut. Eine andere Autofahrerin lieferte sich in Charlottenburg-Wilmersdorf eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Auf dem Alexanderplatz in Mitte erlitt ein 18-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen. Die News vom Vortag lesen Sie in diesem Blog.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 5. November: Radfahrerin kollidiert in Charlottenburg mit Autofahrerin
15.07 Uhr: Eine Radfahrerin ist am Samstag bei einem Unfall in Charlottenburg verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war die 64 Jahre alte Radfahrerin um kurz nach 14 Uhr auf dem Radweg der Wintersteinstraße in Richtung Sömmeringstraße unterwegs. An einer Grundstückszufahrt kam es zum Zusammenstoß mit einer 40 Jahre alten Autofahrerin. Die Radfahrerin stürzte und erlitt Kopf- und Rumpfverletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzte in ein Krankenhaus. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Tote Frau am Steuer auf A12 – Wollte Mann aus fahrendem Auto raus?
14.11 Uhr: Nach einem schweren Unfall auf der A12 zwischen Friedersdorf und Storkow (Oder-Spree) untersucht die Polizei, ob die Autofahrerin wegen gesundheitlicher Probleme während der Fahrt gestorben ist. Der Beifahrer versuchte vermutlich noch, aus dem schlingernden Auto herauszukommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er erlitt schwere Verletzungen.
Ein Lastwagen-Fahrer hatte am Freitagabend gesehen, wie ein Auto in Richtung Frankfurt (Oder) auf dem Standstreifen in Schlangenlinien fuhr. Dann geriet der Wagen in den Lkw-Auflieger und wurde in die Leitplanke gedrückt. Vor Ort fanden die Rettungskräfte die 50 Jahre alte Fahrerin leblos nach vorn gebeugt auf dem Fahrersitz. Äußerliche Verletzungen wies die tote Frau laut Polizei nicht auf.
Der Beifahrer war bei geöffneter Beifahrertür im Fahrzeug an der rechten Schutzplanke eingeklemmt. Seine Beine waren außerhalb des Autos. Die Polizei überprüft auch, ob er das Auto während der Fahrt verlassen wollte, nachdem die Fahrerin womöglich gesundheitliche Probleme bekommen hatte und die Kontrolle über den Wagen verlor. Der Mann kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.
Ostprignitz-Ruppin: Familie im Schlaf von Brand in Küche überrascht
13.22 Uhr: Eine Familie ist in Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Schlaf von einem Feuer in der Küche überrascht worden. Die fünf Bewohner des Einfamilienhauses im Ortsteil Kantow wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Brandgeruch wach, wie die Polizei mitteilte. Eine 22-Jährige und ein 15 Jahre alter Jugendlicher kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die anderen Familienmitglieder kamen bei Verwandten unter, da das Haus den Polizeiangaben nach nicht mehr bewohnbar war. Die Ursache des Brandes war bislang nicht bekannt. Wo in der Küche das Feuer ausbrach, konnte eine Sprecherin der Polizeiinspektion nicht sagen.
Zwei Explosionen in Neukölln

12.53 Uhr: Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat Ermittlungen zu zwei Explosionen in Neukölln aufgenommen. Demnach zündete am Samstagabend gegen 20 Uhr eine sogenannte Kugelbombe in der Reuterstraße. Kurz danach soll es in der Nähe der Kreuzung zur Sonnenallee eine zweite Explosion gegeben haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Eine Kugelbombe ist ein Feuerwerkskörper, der aus einem Abschussrohr gefeuert wird. Auch bei dem zweiten Vorfall geht die Polizei von der Explosion eines „pyrotechnischen Gegenstands“ aus, wie eine Sprecherin sagte. Den Erkenntnissen der Polizei zufolge besteht bei der ersten Explosion kein Zusammenhang zu einer propalästinensischen Demonstration am Nachmittag. „Ob die zweite Explosion im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt steht, ist noch Bestandteil der Ermittlung“, sagte die Sprecherin.
Die Kugelbombe sei unmittelbar vor zwei Polizisten explodiert, hieß es. Die Beamten seien wegen eines Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz herbeigerufen worden. Eine Versammlung gab es nach Angaben der Polizei nicht. Durch die Explosion sei ein fünfjähriges Mädchen verletzt worden, das sich mit seinen Eltern in einer Gruppe von ungefähr zehn Menschen vor einem Restaurant aufgehalten habe. Das Kind erlitt Verbrennungen im Halsbereich. Der dreijährige Bruder des Mädchens sei von einem Gegenstand getroffen, aber nicht verletzt worden. Die Polizisten erlitten demnach ein Knalltrauma und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Die drei Verletzten kamen ins Krankenhaus. Im Laufe der Ermittlungen habe sich auch ein 50 Jahre alter Mann gemeldet, der nach dem Vorfall über Ohrenschmerzen klagte. Eine medizinische Behandlung habe er abgelehnt.
Zeugenaussagen zufolge soll es sich im Fall der gezündeten Knallbombe beim Täter um einen männlichen Jugendlichen handeln, wie es von der Polizei hieß. Demnach soll er die Kugelbombe geworfen und daraufhin in Richtung Sonnenallee geflüchtet sein.
Kein Führerschein: Autofahrerin liefert sich in Westend Verfolgungsjagd mit der Polizei
11.04 Uhr: Eine Frau hat sich am Samstag eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei in Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf geliefert. Wie die Behörde am Sonntag mitteilte, waren Beamte am Spandauer Damm auf die Autofahrerin aufmerksam geworden, weil sie mit schneller Geschwindigkeit stadtauswärts unterwegs war. Die Polizisten forderten die Frau zum Anhalten auf, doch darauf reagierte sie zunächst nicht. Erst nach einer weiteren Aufforderung hielt sie in Höhe der Reichsstraße an.
Als einer der beiden Polizisten ausstieg und sich dem Fahrzeug näherte, beschleunigte die Frau wieder und bog nach rechts auf den Wiesendamm. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Über mehrere Straßen raste die Fahrerin den Einsatzkräften davon. An der Ecke Stabholzgarten/Altstädter Ring musste sie verkehrsbedingt anhalten, sodass es den beiden Polizisten gelang, an den Wagen heranzutreten. Sie nahmen die 20-Jährige fest.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Frau nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Einsatzkräfte brachten sie in einen Polizeigewahrsam, aus dem sie nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurde. Das Fahrzeug wurde als Tatmittel beschlagnahmt. Sie muss sich nun wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).
Crashfahrt in Karlshorst endet an Hauswand

8.30 Uhr: In Karlshorst im Bezirk Lichtenberg hat es in der vergangenen Nacht einen schweren Unfall gegeben. Ersten Informationen von vor Ort zufolge sollen die Autofahrerin und ihre Mitfahrerin nicht verletzt worden sein. Ein Notarzt und Sanitäter sichteten die beiden Frauen in einem Rettungswagen.

Die Autofahrerin war auf der Rheinsteinstraße in Richtung Treskowallee unterwegs. Plötzlich rammte sie einen geparkten Pkw und kam von der Straße ab. Sie raste auf den Gehweg, fuhr über einen Busch und legte einen Poller um. Auch gegen einen jungen Baum war die Fahrerin gekracht, der umkippte. Die Fahrt ende an einer Hauswand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Messerstich auf Alexanderplatz: 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt
5.44 Uhr: Ein 18-Jähriger ist auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt worden. Er wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Einen ausführlichen Artikel über die Messerattacke lesen Sie hier.
BM/dpa


