• Wegen illegal betriebener Cannabisplantagen gab es Durchsuchungen in vier Bundesländern
  • Ein Berliner sitzt wegen eines Tötungsdelikts auf Mallorca in U-Haft
  • Eine Frau wurde auf einem Gehweg in Köpenick erstochen
  • In Wedding gab es einen Steinwurf auf das Jüdische Krankenhaus
  • In Gropiusstadt wurde eine Frau im Beisein ihres Kindes geschlagen und beraubt
  • In Wilmersdorf war ein Polizeifahrzeug in einen Unfall verwickelt

Berlin. In der Nacht ereignete sich in Wittenau ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer zog sich bei einem Sturz schwere Verletzungen zu. In Köpenick ist eine Frau getötet worden. In Wedding wurde das Jüdische Krankenhaus mit einem Stein beworfen. Die aktuellen Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg im Überblick.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 23. Oktober: Bus muss in Spandau scharf bremsen – Mehrere Verletzte

19.40 Uhr: Mehrere Menschen sind am Montag bei einem Unfall in Spandau verletzt worden. Wie die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst X, ehemals Twitter, mitteilte, musste ein Bus am Altstädter Ring stark bremsen. Es wurden vier Personen leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung wurden sie in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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Regionalzug kollidiert im Löwenberger Land mit Auto

19.04 Uhr: Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Regionalzug und einem Auto auf einem Bahnübergang in Grieben im Löwenberger Land ist hoher Sachschaden entstanden. Bei dem Unfall seien keine Menschen verletzt worden, berichtete eine Sprecherin des Polizei-Lagedienstes am Montag. Das Auto sei am Nachmittag auf den Bahnübergang gerollt und von dem Zug erfasst worden. Nähere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Nach Auskunft einer Sprecherin des Bahnbetreibers Regio Infra Nord-Ost war der Regionalzug von Rheinsberg nach Löwenberg unterwegs. Angaben zu den Umständen des Unfalls und zu den Schäden machte die Sprecherin nicht.

Berliner wegen Tötungsdelikts auf Mallorca in U-Haft

18.27 Uhr: Gegen einen Deutschen, der auf Mallorca einen Landsmann erstochen haben soll, ist am Montag übereinstimmenden Medienberichten zufolge Untersuchungshaft angeordnet worden. Das entschied ein Richter, wie mehrere lokale Medien unter Berufung auf die Justiz schrieben. Bei dem tödlichen Streit am frühen Freitagmorgen sei es um Geldschulden gegangen, hatte die Polizei zuvor mitgeteilt. Der mutmaßliche Täter sei 27 Jahre alt.

Der Deutsche war in den frühen Stunden des Freitags kurz nach der Tat in der Nähe des Tatorts am Ballermann festgenommen worden. Die Tat habe sich vor den Augen mehrerer gemeinsamer Bekannter der beiden Männer ereignet, teilte die Polizei mit.

Nach Berichten von Medien der spanischen Urlaubsinsel wurde das 37-jährige Opfer wegen 1200 Euro erstochen. Der mutmaßliche Täter stamme aus Berlin, schrieb die „Diario de Mallorca“. Sowohl der mutmaßliche Täter als auch das Opfer lebten den amtlichen Angaben zufolge dauerhaft auf der Insel und waren dort auch gemeldet.

Illegale Cannabis-Plantagen – Durchsuchungen

16.44 Uhr: Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin haben Einsatzkräfte der Polizei Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt am Montag mehrere Durchsuchungsbeschlüsse wegen illegaler Cannabis-Plantagen vollstreckt. Was alles beschlagnahmt wurde, lesen Sie hier.

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Festnahmen nach Einbruch in Kiosk in Mitte

16.03 Uhr: In der vergangenen Nacht ist ein Mann in Mitte nach einem räuberischen Diebstahl vorläufig festgenommen worden. Laut Polizei sollen gegen 1.20 Uhr zwei Männer in einen Kiosk auf der Mittelebene des S- und U-Bahnhofs Potsdamer Platz eingebrochen sein, um dort Tabakwaren zu stehlen. Zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wurden auf die Tat aufmerksam. Ein 36-jähriger Mann konnte unter Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes festgenommen werden. Ein Mitarbeiter wurde von dem Tatverdächtigen mit dem Einbruchswerkzeug auf die Hand geschlagen, sodass er diese im Anschluss in einem Krankenhaus ambulant behandeln lassen musste. Sein Kompagnon konnte fliehen. Das Diebesgut und das Einbruchwerkzeug wurden vor Ort sichergestellt. Der Festgenommene erlitt eine Augenreizung und eine Kopfverletzung, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Danach kam er für erkennungsdienstliche Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam und wurde nach Abschluss dieser auf freien Fuß gesetzt.

Männer rauben Jugendliche in Borsigwalde aus und werden festgenommen

12.25 Uhr: Polizisten haben am Sonntagabend in Borsigwalde im Bezirk Reinickendorf einen 20- und einen 21-Jährigen festgenommen. Sie sollen zuvor zwei Jugendliche ausgeraubt haben. Laut Polizei sollen die beiden jungen Männer gemeinsam mit einem 14- und einem 17-Jährigen in einem BVG-Bus der Linie X33 gefahren und gegen 19.10 Uhr an der Haltestelle Holzhauser Ecke Miraustraße ausgestiegen sein. Anschließend sollen die beiden Tatverdächtigen den Jugendlichen gefolgt, diese in der Miraustraße am Oberkörper gepackt, ihnen mit einem Teleskopschlagstock gedroht und die Herausgabe von Geld gefordert haben. Nachdem die Jugendlichen der Forderung nachgekommen waren, flüchteten die jungen Männer in Richtung Holzhauser Straße, wo Polizisten sie festnehmen konnten. Die beiden mutmaßlichen Räuber kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam, von dem aus sie der ermittlungsführenden Kriminalpolizei übergeben wurden. Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen fanden die Einsatzkräfte ein Reizstoffsprühgerät, das ebenso wie der Schlagstock und ein in Tatortnähe gefundenes Messer als mutmaßliche Tatmittel sichergestellt wurden. Die beiden Angegriffenen blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeifahrzeug stößt in Wilmersdorf mit anderem Auto zusammen

12.20 Uhr: In Wilmersdorf war am Sonntagnachmittag ein Polizeifahrzeug an einem Verkehrsunfall beteiligt. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Polizistin mit Blaulicht und Martinshorn gegen 15.40 Uhr auf der Brandenburgischen Straße unterwegs. Sie passierte mit ihrem Fahrzeug bei roter Ampel die Kreuzung zur Konstanzer Straße und stieß dort mit dem Wagen eines 30-Jährigen zusammen, der bei grüner Ampel die Konstanzer Straße in Richtung Westfälische Straße befuhr. Sowohl die Fahrerin des Polizeifahrzeugs als auch ihre Beifahrerin sowie der 30-Jährige erlitten Verletzungen und mussten ambulant in Krankenhäusern behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Frau im Beisein ihres Kindes in Gropiusstadt geschlagen und beraubt

11.41 Uhr: Eine Mutter ist am Berliner U-Bahnhof Wutzkyallee in Gropiusstadt im Bezirk Neukölln von einem Unbekannten attackiert und beraubt worden. Der Unbekannte soll die 36-Jährige im Beisein ihres neunjährigen Kindes zuerst zu Boden gezogen und dann geschlagen und getreten haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Anschließend soll er die Handtasche der Frau an sich genommen haben und geflüchtet sein. Die 36 Jahre alte Mutter wurde am Sonntagabend daraufhin mit Verletzungen am Kopf in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind blieb unverletzt. Das Fachkommissariat für Raubdelikte der Polizei Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Frau mit Messer in Köpenick angegriffen und tödlich verletzt

Eine Polizistin von der Tatortvermessung ist an einem Tatort in Berlin-Köpenick im Einsatz.
Eine Polizistin von der Tatortvermessung ist an einem Tatort in Berlin-Köpenick im Einsatz.© DPA Images | Christoph Soeder

10.48 Uhr: In Köpenick ist eine Frau nach Polizeiangaben getötet worden. Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft hätten deshalb am Montagmorgen die Ermittlungen aufgenommen, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei. Nach Angaben der Polizei wurde die 55-Jährige am Montagmorgen gegen 7 Uhr auf einem Gehweg an der Mahlsdorfer Straße von einem Mann mit einem Messer angegriffen und so schwer verletzt, dass sie ihren Verletzungen erlag. Der Angreifer ist auf der Flucht.

Motorradfahrer bei Sturz in Wittenau schwer verletzt

10.29 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall am Sonntaganachmittag in Wittenau im Bezirk Reinickendorf ist ein Motorradfahrer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 26-Jährige mit seinem Motorrad gegen 16.30 Uhr die Oranienburger Straße von der Lübarser Straße kommend in Richtung Wittenauer Straße, verlor aus noch nicht bekannten Gründen die Kontrolle über seine Maschine, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, stürzte auf den Gehweg und durchbrach mit dem Motorrad einen Holzzaun. Fahrer und Motorrad kamen in einem Vorgarten zum Liegen. Von Zeugen alarmierte Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer mit Verletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert und danach stationär aufgenommen wurde. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Oranienburger Straße in Höhe der Unfallstelle bis kurz nach 21 Uhr gesperrt.

Jüdisches Krankenhaus in Wedding mit Stein beworfen

Ein Loch ist in einer Fensterscheibe an einem Gebäude des Jüdischen Krankenhaus Berlin zu sehen.
Ein Loch ist in einer Fensterscheibe an einem Gebäude des Jüdischen Krankenhaus Berlin zu sehen.© DPA Images | Sebastian Gollnow

9.30 Uhr: Unbekannte haben das Jüdische Krankenhaus in Wedding im Bezirk Mitte mit einem Stein beworfen. Das sagte eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen auf Anfrage. Durch den Steinwurf am Sonntagabend wurde demnach ein Fenster beschädigt. Es gab keine Verletzten. Genauere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Es laufen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt.

Ein Krankenwagen fährt aus dem Jüdischen Krankenhaus Berlin raus.
Ein Krankenwagen fährt aus dem Jüdischen Krankenhaus Berlin raus.© DPA Images | Sebastian Gollnow

Leiche nach Garagenbrand in Linum entdeckt

8.02 Uhr: Nach einem Garagenbrand ist in Linum bei Fehrbellin eine Leiche entdeckt worden. Das teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Die Einsatzkräfte wurden demnach am Samstagmorgen zu dem Brand in der Garage im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gerufen. Nach ersten, ungesicherten Erkenntnissen geht die Polizei von einem männlichen Toten aus. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Auch die Brandursache war noch Gegenstand von Ermittlungen. Zuvor hatte der RBB berichtet.

BM/dpa