- „Rave the Planet“ in Berlin startet am heutigen Samstag
- Die Strecke verläuft über die Straße des 17. Juni, zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule
- Gefeiert wird wieder auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule
- Wichtige Infos zur Uhrzeit, Strecke, Sperrungen, Umleitungen, Tickets, Anreise & Co. hier in der Übersicht
In Berlin findet am Samstag die Loveparade-Neuauflage „Rave the Planet“ statt. Das diesjährige Motto der Veranstaltung: „Our Future is Now“. Erwartet werden bei der Technoparade 300.000 Teilnehmer. Das Event versteht sich als kulturpolitische Demonstration.

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Erfahren Sie an dieser Stelle alles über die Loveparade (auch Love Parade oder Love-Parade geschrieben), ihre Geschichte, die Route und die Gründe für die Neuauflage als „Rave the Planet“.
- Aktuell: Die News & Bilder von „Rave the Planet im Blog“
- Übersicht: Die wichtigsten Infos zu „Rave the Planet“ 2026
- „Rave the Planet“ live: Hier die Parade im Livestream sehen
- Sicherheit bei „Rave the Planet“: „Angst zu schüren, bringt niemandem etwas“
- Dr. Motte: Wer ist der Mann, der hinter „Rave the Planet“ steckt?
Loveparade 2025 in Berlin – Infos zu „Rave the Planet“ in der Übersicht
| Veranstaltung | Loveparade-Neuauflage „Rave the Planet“ |
| Termin | 12. Juli 2025, 14 bis 22 Uhr |
| Ort | Berlin-Tiergarten |
| Route | Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule |
| Erwartete Teilnehmer | 200.000 bis 300.000 Menschen |
| Veranstalter | Rave the Planet gGmbH um Dr. Motte |
„Rave the Planet“ 2025 in Berlin: Das kosten die Tickets
Die Loveparade-Neuauflage ist wie in den Vorjahren kostenfrei. Tickets müssen vorab nicht gekauft werden. Wer mitfeiern will, kann sich einfach in die Parade einreihen. Der Zugang zu den Floats ist dabei natürlich nicht ohne weiteres möglich. Wer auf den Musiktrucks mitfahren möchte, kann Tickets auf der Website der Veranstalter (ravetheplanet.com) erwerben. Dabei werden zum Teil hohe Preise bis zu 150 Euro aufgerufen. Zugleich warnen die Macher erneut vor Ticketbetrügern – die Infos dazu lesen Sie hier.
Loveparade-Fans müssen damit rechnen, dass die Veranstaltung ab einem gewissen Zeitpunkt voll oder sogar überfüllt ist und die Polizei Absperrungen durchführt.
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„Rave the Planet“ 2025: Route entlang der Straße des 17. Juni
Die Route der Loveparade-Neuauflage ist gegenüber den Vorjahren unverändert. Erneut pendeln die Floats – aktuell werden auf der Website der Macher 35 Floats angegeben – auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule. Eine Parade durch die City ist nicht vorgesehen. Auch eine zentrale Bühne vor der Siegessäule gibt es nicht.
Bei der Premiere von „Rave the Planet“ im Jahr 2022 waren die Teilnehmer noch durch die westliche Berliner Innenstadt gezogen. Doch schon im darauffolgenden Jahr war dies aufgrund von Sicherheitsbedenken gestoppt worden.

Anreise: Wie fährt man am besten zu „Rave the Planet“?
Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) weist darauf hin, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgrund des extrem hohen Andrangs mit S-Bahn und U-Bahn anreisen sollten. Geeignet sind die Bahnhöfe westlich des Großen Sterns. Gemeinsam mit der Polizei wird vor allem der Bahnhof Zoo als Anreisebahnhof empfohlen. Folgende Bahnhöfe sind zur Erreichung der Feiermeile geeignet:
- Bahnhof Zoo
- Bellevue
- Hauptbahnhof
- Friedrichstraße
- Potsdamer Platz
- Hansaplatz
Der Bahnhof Brandenburger Tor wird erwartungsgemäß während der Veranstaltung geschlossen. Die Züge fahren während der Sperrung ohne Halt durch. Das gleiche ist auch für die U-Bahnstation Bundestag (U5) geplant. Bei Überlastung ist auch bei den weiteren S- und U-Bahnhöfen der Umgebung mit einer Schließung zu rechnen.
Straßensperrungen zu „Rave the Planet“: Das müssen Autofahrer wissen
Autofahrer müssen sich wegen der Demonstration auf Umleitungen einstellen. Es kann zu Staus kommen. Sperrungen gibt es am Wochenende auch am Olympiastadion, dort findet das Festival Lollapalooza statt.
Ab Freitag, 18 Uhr, bis Sonntag, ca. 10 Uhr, sind folgende Straßen gesperrt:
- Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern (exkl.) und Platz des 18. März (inkl.)
- Yitzhak-Rabin-Straße
- Ebertstraße zwischen Dorotheenstraße und Behrenstraße
- Pariser Platz/Brandenburger Tor
Ab Samstag, 9 Uhr, bis Sonntag, ca. 3 Uhr
- Ebertstraße zwischen Lennéstraße und Behrenstraße
- Hannah-Ahrendt-Straße zwischen Wilhelmstraße und Ebertstraße
- Behrenstraße zwischen Wilhelmstraße und Ebertstraße
Ab Samstag, 9 Uhr, bis Sonntag, ca. 3 Uhr
- Großer Stern
- John-Foster-Dulles-Allee zwischen Scheidemannstraße bis Yitzhak-Rabin-Straße
- Paulstraße ab Lüneburger Straße in Richtung Großer Stern (Vorsperren: Paulstraße hinter Alt-Moabit)
- Spreeweg in Richtung Großer Stern
- Hofjägerallee in Richtung Großer Stern
- Straße des 17. Juni ab Bachstraße in Richtung Großer Stern
- Altonaer Straße ab Bachstraße in Richtung Großer Stern
- Bartningallee/Flensburger Straße in Richtung Altonaer Straße
Ab Samstag, 21 Uhr, bis Sonntag, ca. 3 Uhr
- John-Foster-Dulles-Allee/Scheidemannstraße zwischen Spreeweg und Yitzhak-Rabin-Straße (Geplant ist eine Öffnung zu 3 Uhr. Je nach Dauer der Abrüstung der Fahrzeuge und der Reinigung der Straße durch die BSR ist eine Sperrung auch bis 6 Uhr möglich.)
„Rave the Planet“ 2025 Berlin: Hymne der Demo bekannt
Dr. Motte, Gründer von „Rave the Planet“ hat auch in diesem Jahr wieder eine Hymne für die Demonstration komponiert. Matthias Roeingh, so der bürgerliche Name Dr. Mottes, hat mit Marc van Linden den Song „Our Future Is Now“ herausgebracht. Es ist nach „Wackelpeter“ aus dem Jahr 2008 der zweite gemeinsame Track von Marc van Linden (bürgerlich Frank-Michael Helmedach) und Dr. Motte. Helmedach spielte damals auch auf der Loveparade. Seinen Durchbruch feierte mit einem Trance-Cover von „The Last Unicorn“ im Jahr 1999.
Wie verlief der Start der Loveparade-Neuauflage 2022?
Bei der Loveparade-Neuauflage in Berlin 2022 waren Hunderttausende Menschen und 18 Lautsprecherwagen mit Musik vom Kudamm bis zum Brandenburger Tor und zur Siegessäule gezogen. Die Berliner Polizei sprach von 200.000 Teilnehmern, Veranstalter Dr. Motte selbst von 300.000 Teilnehmern. Den ganzen Tag lang kämpfte sich die Parade friedlich durch dicht gedrängte, tanzende Menschenmassen. Am Ende war es auf der Straße des 17. Juni so voll, dass die Polizei von „Gefahrensituationen“ sprach und die Party beendet wurde.
Rave the Planet - die Loveparade 2022 in Berlin in Bildern
Ganz friedlich lief die Neuauflage der Loveparade nicht ab: 41 Strafermittlungsverfahren wurden eingeleitet, so die Polizei, wegen Körperverletzung, sexueller Belästigung, Drogendelikten und Sachbeschädigung. Es habe 35 Freiheitsentziehungen oder Freiheitsbeschränkungen gegeben, hieß es im vergangenen Jahr. Die Veranstalter sprachen von einem „vollen Erfolg“.
2023 drohte lange Zeit eine Absage des Massen-Events, weil die Frage des Sanitätsdienstes nicht rechtzeitig geklärt worden war. Erst kurz vor dem Start der Loveparade-Neuauflage konnte grünes Licht gegeben werden. Schließlich feierten etwa 200.000 Menschen bei strahlendem Sonnenschein, ohne dass es aus polizeilicher Sicht zu nennenswerten Vorfällen kam.
Die Party-Demo im vergangenen Jahr verlief ohne größere Zwischenfälle.
Teilnehmer stürzte von Ampelmast und lag mehrere Wochen im Koma
Der Veranstalter weist darauf hin, dass Glasflaschen und scharfe Gegenstände auf der Parade verboten sind. Aus Umweltschutzgründen gelten auch Plastik-Konfetti und Folienballons zu den NoGos. Pyrotechnik oder Drohnen sind ebenfalls untersagt.
Auch das Erklettern von Straßenlaternen oder Ampeln ist strikt untersagt, nachdem ein „Rave the Planet“-Teilnehmer im Jahr 2023 von einem Ampelmast gefallen war, sich dabei schwer verletzte und mehrere Wochen im Koma lag.
Außerdem unerwünscht: das Mitbringen und Präsentieren von Nationalflaggen. Der Veranstalter schreibt dazu: „Für diesen einen Tag möchten wir alles Trennende und alle menschgemachten Grenzen hinter uns lassen. Back to the roots – We Are One Family“.
„Rave The Planet“: Warum der neue Name für die Loveparade?
Die Namensrechte für die Loveparade lagen bei dem Unternehmer Rainer Schaller, der ab 2006 mit seiner Firma Lopavent die Parade ausgerichtet hatte. Schaller war im November 2022 bei einem Flugzeugunglück in Costa Rica ums Leben gekommen.
Der Neustart von Dr. Motte am Ursprungsort Berlin fand 2022 unter dem neuen Namen „Rave The Planet“ statt. Die Veranstalter schrieben damals auf ihrer Website dazu: „Damit greifen wir die Ur-Vision der Loveparade auf, dass irgendwann überall auf dem Planeten Paraden stattfinden und alle Menschen gleichzeitig in Frieden tanzen.
Wie ist die Loveparade ursprünglich entstanden? Ursprung & Geschichte
Die Loveparade war 1989 von Dr. Motte (bürgerlich: Matthias Roeingh) in Berlin ins Leben gerufen worden. Damals tanzten 150 Technofans unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ auf dem Kurfürstendamm. Später wurde daraus ein Millionenspektakel. In den Jahren 1989 bis 2006 fand die Parade in Berlin statt und zwischen 2007 und 2010 an wechselnden Orten im Ruhrgebiet.
Seit dem verheerenden Unglück in Duisburg 2010 gibt es die Loveparade nicht mehr. Als größeres Techno-Fest gab es in Berlin unter anderem den „Zug der Liebe“, die Teilnehmerzahl reichte aber nie an die Loveparade heran. Hier finden Sie weitere Informationen zur Geschichte der Loveparade.
Loveparade-Katastrophe in Duisburg: Was genau passierte 2010?
Bei der letzten offiziellen Loveparade 2010 auf dem Gelände des alten Duisburger Güterbahnhofs entstand eine Massenpanik im Tunnel und auf der Rampe zum Festivalgelände. 21 Besucher starben, mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden verletzt. Nach dem Unglück fanden keine weiteren Veranstaltungen unter dem Namen Loveparade statt.
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