Verkehr

"Letzte Generation": Am Frankfurter Tor ging nichts mehr

Aktivisten der der Gruppe „Letzte Generation“ sitzen an einer Ausfahrt der Stadtautobahn und blockieren die Straße. (Archivbild)

Aktivisten der der Gruppe „Letzte Generation“ sitzen an einer Ausfahrt der Stadtautobahn und blockieren die Straße. (Archivbild)

Foto: Paul Zinken / dpa

Auch am Freitagvormittag sorgten die Klima-Protestgruppe „Letzte Generation“ in Berlin wieder für Verkehrsbehinderungen.

Berlin. Die Aktivisten der Klima-Protestgruppe "Letzte Generation" waren auch am Freitag wieder aktiv. Am Vormittag ging am Frankfurter Tor nichts mehr. Die Verkehrsinformationszentrale riet, die Gegend weiträumig zu umfahren.

Die Aktivisten beklagten auf Twitter "Schmerzgriffe und Wegschleifen" seitens der Polizei. "Die Polizisten hätten den Menschen einfach wegtragen können", so die Aktivisten.

Etwa 50 Demonstranten hatten sich auf die Kreuzung am Frankfurter Tor gesetzt. 30 davon klebten sich fest, wie eine Polizeisprecherin sagte. Das Ablösen der festgeklebten Demonstranten der Gruppe „Letzte Generation“ dauerte länger.

Die gesamte Kreuzung, an der sich die Durchgangsstraßen aus Mitte, Friedrichshain, Lichtenberg, Prenzlauer Berg und Kreuzberg treffen, wurde für längere Zeit gesperrt.

Parallel versuchten andere Demonstranten, an der Fassade des Bundesverkehrsministeriums an der Invalidenstraße in Mitte hochzuklettern, so die Polizei.

Zuletzt standen die Aktivisten der "Letzten Generation" in der Kritik. In Berlin war kürzlich eine Radfahrerin von einem Lastwagen erfasst und überrollt worden. Ein Spezialfahrzeug, das helfen sollte, die Verletzte unter dem Lastwagen zu befreien, stand nach Angaben der Feuerwehr in einem Stau auf der Stadtautobahn. Dieser soll durch eine Aktion der Klima-Protestgruppe "Letzte Generation" ausgelöst worden sein.

Verkehr in Berlin: Hier sehen Sie eine Livekarte.

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( dpa/cl )