Die Hündin Lara ist ganz neu im Berliner Tierheim. Auf ihre alten Tage muss sie jetzt noch einmal eine Veränderung erleben, für die sie nichts kann. Denn ihr Besitzer ist verstorben und es gab niemanden in seinem Umfeld, der ihr ein neues Zuhause hätte bieten können. Dabei ist Lara – ein großer Doggen-Mix – mit zehn Jahren selbst schon im Hunderentenalter. Bei Problemen, zum Beispiel mit dem Herzen, wird sie auch weiterhin in der Tierarztpraxis des Tierheims kostenlos behandelt.

Ihre neuen Besitzer müssen aber erst einmal das Herz des Hundes gewinnen. Fremde Menschen mag Lara eigentlich nicht. Doch nach einiger Zeit taut sie auf und wenn sie jemanden länger kennt, „ist sie ganz zauberhaft“, sagen die Tierpfleger im Tierheim. Dann ist die Hündin, die allein aufgrund ihrer Größe eine bemerkenswerte Erscheinung ist, sehr personenbezogen, wachsam und sensibel. Wer sich für Lara interessiert, sollte deshalb allein für das Kennenlernen im Tierheim einige Zeit einplanen – mindestens solange, bis die Hündin mit der neuen Person warm geworden ist.

Lara braucht ein ebenerdiges Zuhause mit Garten

Lara ist natürlich stubenrein und fährt gern im Auto mit. Das kennt sie gut. Die Tierpflegenden wünschen sich für sie ein ebenerdiges Zuhause mit Garten in ruhiger Umgebung. Ihre neuen Menschen sollten Erfahrungen mit Hunden haben. Sie könnte auch als Zweithund einziehen, dann aber zu einem älteren, souveränen Rüden. Kinder sollten nicht mit im Haushalt leben.

Wer Interesse an Lara oder Fragen hat, kann sich bei den Tierpflegenden im Lassie-Haus unter Telefon 030 76 888-220 melden.