Mit seinem schwarz-weißen Gesicht sieht er schon aus wie ein kleiner Kobold. Der Jagdhund-Mix macht seinem Namen aber auch sonst alle Ehre: Er ist etwas unerzogen und übermütig – ein kleiner drolliger Hausgeist. Das drei Jahre alte Tier wurde gefunden. Ist er seinen Haltern davongelaufen? Wurde er einfach ausgesetzt? Was geschehen ist, könnte nur Kobold beantworten. Seit Anfang Juli lebt der sportliche Rüde jetzt im Tierheim Berlin. Er ist nicht nur ein kleiner frecher Wicht, sondern auch sehr auf Menschen bezogen. Deshalb möchte er gern ein richtiges Zuhause haben.

Das Tier liebt Spiele, am liebsten Futtersuchspiele. Dann ist er voll dabei. Jagdimitationsspiele sollten jedoch aufgrund seiner Rasse vermieden werden. Den Jagdtrieb hat er schon in den Genen, darum muss er nicht noch verstärkt oder trainiert werden.

Kobold entscheidet spontan, ob er einen anderen Hund mag

Ob Kobold andere Hunde mag, entscheidet er ganz spontan nach Sympathie. Kann er den anderen gut leiden, dann ist er sein Freund. Er lässt sich aber generell ruhig an anderen Hunden vorbeiführen. Die Tierheim-Mitarbeiter wünschen sich für Kobold liebevolle, hundeerfahrene und sportliche Menschen, die ihm ein schönes Zuhause in einer ruhigen Umgebung bieten können.

Ob er zu einem schon im Haushalt lebenden Hund vermittelt werden kann, muss nach dem Kennenlernen der beiden Tiere entschieden werden. Wichtig wäre, dass Kobold noch eine Hundeschule besucht, damit aus ihm der Hund wird, der in ihm steckt.

Wer sich für Kobold interessiert, kann sich bei den Tierpflegenden im Benji-Haus unter Telefon 030 76888-212 melden.