„Er ist ein Bild von einem Kater“, schwärmt die Mitarbeiterin im Tierheim Berlin von Jascha. Schneeweiß sei er und ganz lieb und verschmust. Und doch ist der Kater, der im Sommer fünf Jahre alt wird, ein kleines Sorgenfellchen. Seit zwei Monaten ist Jascha im Tierheim, weil er einen kleinen Tick hat, mit dem seine Besitzer nicht zurechtkamen.

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„Der Schöne hat das sogenannte Pica-Syndrom – er neigt dazu, Gegenstände anzufressen – und ist außerdem taub“, erklärt die Tierheim-Mitarbeiterin. Das komme sehr häufig bei weißen Katern vor. Doch darauf könnten sich die neuen Besitzer auch gut einstellen. „Er frisst ja keine Schrankwände an“, sagt sie und lacht. Man dürfe nur nichts herumliegen lassen, zum Beispiel keine Plastiktüten. Ordnungsliebende Menschen oder solche, die es werden wollen, wären die perfekten neuen Besitzer für ihn.
Jascha will nicht erschreckt werden
Dass Jascha nichts hört, sollte auch kein großes Problem sein. Er darf nur nicht erschreckt werden, aber das mögen Katzen sowieso nicht. Wenn er zum Beispiel schläft, sollte er nur ganz sanft geweckt werden. „Typische Katzenmenschen“ würden gut zu ihm passen, so die Mitarbeiterin.
Sein neues Zuhause sollte viele Beschäftigungsmöglichkeiten und Anregungen bieten, dazu braucht er Bezugspersonen mit viel Zeit. Für einen Haushalt mit kleinen Kindern eignet er sich nicht. Aber wenn schon ein lieber Kater, ungefähr im selben Alter, im Haushalt wohnt, könnte sich Jascha gut mit ihm verstehen. Nur weibliche Artgenossen mag er nicht gern.
Wer sich für Jascha interessiert oder Fragen hat, kann im Garfieldhaus unter Tel: 030 76 888-236 anrufen.




