Abgeordnetenhaus

Höherer Mindestlohn für Beschäftigte im Landesdienst

Der Mindestlohn erhöht sich um 3,30 Euro auf 12,50 Euro. Opposition und Bauwirtschaft hatten eine Verschiebung gefordert.

Raed Saleh (SPD) im Berliner Abgeordnetenhaus.

Raed Saleh (SPD) im Berliner Abgeordnetenhaus.

Foto: dpa

Berlin. Für die Beschäftigten im Berliner Landesdienst gilt in Zukunft ein deutlich höherer Mindestlohn. Wie das Abgeordnetenhaus am Donnerstag beschloss, liegt er nunmehr bei 12,50 Euro die Stunde. Das sind 3,50 Euro mehr als bisher.

Der neue Mindestlohn ist auch für Unternehmen bindend, die Äuftrage vom Land Berlin bekommen. Die Bauwirtschaft hatte ebenso wie die Opposition gefordert, die Maßnahme wegen der Corona-Krise zu verschieben. SPD-Fraktionschef Raed Saleh sieht das anders. "Mit dem neuen Mindestlohn schützen wir die Menschen in unserer Stadt davor, dass sie im Alter unter die Grundsicherung rutschen", erklärte er. "Gerade in der aktuellen Corona-Krise ist die Erhöhung des Mindestlohnes ein kluges und wichtiges Signal."