Wer fünf Monate nach dem Verschwinden von Rebecca Reusch aus Neukölln Fragen stellt, trifft vor allem auf eine Mauer des Schweigens. Die Ermittlungsbehörden haben keine neuen Ansätze und verweisen bei Nachfragen auf das laufende Verfahren. Was sie nicht sagen: Die Ermittlungen befinden sich in einer Sackgasse. Neue Ansätze gibt es nicht.

Für die Ermittler der Mordkommission ist das bitter. Denn noch immer arbeiten sie mit Hochdruck an dem Fall der 15-Jährigen. Zum „Cold-Case“ werde er noch lange nicht, heißt es aus Polizeikreisen. Dort landen Fälle, die vorerst zu den Akten gelegt werden. Das sei erst der Fall, wenn alle Ermittlungsansätze erschöpft seien.