Hätte Magomed-Ali C. sein Vorhaben in die Tat umgesetzt, Berlin wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit zum zweiten Mal Schauplatz eines verheerenden Terroranschlags geworden. Davon ist zumindest der Generalbundesanwalt überzeugt. Der oberste Ankläger der Republik wirft dem 31-Jährigen Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat vor. Seit Donnerstag steht C. deshalb in Berlin vor Gericht.
Der Prozess begann, begleitet von einem Großaufgebot von Medienvertretern aus ganz Deutschland unter hohen Sicherheitsvorkehrungen. Der zuständige 6. Strafsenat des Kammergerichts ist eigens für das Verfahren vom Gerichtssitz in Schöneberg nach Moabit umgezogen. Im dortigen Landgericht findet die Verhandlung im Hochsicherheitssaal 700 statt.


