Sommer geht weiter

Hitze dank Hoch "Karl" - Freibäder gehen in die Verlängerung

Ob im Freibad oder am See: Berliner können die kommende Woche nutzen, um noch mal ausgiebig Sonne zu tanken.

Berlin und Brandenburg müssen sich vom Sommer noch nicht verabschieden: Am Montag erreichen die Temperaturen erneut 29 bis 32 Grad, wie die Meteorologin vom Dienst beim Deutschen Wetterdienst, Angela Berger, am Sonntag auf dpa-Anfrage sagte. Verantwortlich für die September-Hitze ist Hoch „Karl“. Wegen des anhaltend guten Wetters verlängerten mehrere Berliner Freibäder ein weiteres Mal die Saison.

Wie die Berliner Bäder-Betriebe mitteilten, bleibt das Wilmersdorfer Sommerbad bis Mittwoch geöffnet, das Columbiabad in Neukölln und das Freibad am Olympiastadion verschieben die Winterpause sogar auf den 18. September. Die Sommerbäder am Wannsee (bis zum 17. September geöffnet), das Prinzenbad in Kreuzberg und die Kombibäder Seestraße, Mariendorf, Gropiusstadt und Spandau Süd (alle bis 18. September geöffnet) hatten die Saison bereits verlängert.

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An den letzten Tagen der verlängerten Saison könnten die Badegäste dann auch von oben nass werden, prognostiziert Meteorologin Berger. Zum Ende der Woche werde es zunehmend unbeständiger. „Der Herbst zeigt sich“, sagte die Expertin. Es könne auch regnen.

Trotz des meteorologischen Herbstanfangs am 1. September hatte am Wochenende fast überall in Berlin und Brandenburg die Sonne geschienen. Die Höchsttemperaturen seien am Sonntagmittag mit 29,9 Grad in Lübben (Dahme-Spreewald) und 29,4 Grad am Berliner Alexanderplatz gemessen worden, sagte Berger. Im Norden des Landes klettern die Quecksilbersäulen nicht so hoch und lagen im Durchschnitt bei 25 Grad.

Für ein zweites Septemberwochenende waren die Temperaturen Berger zufolge aber nicht außergewöhnlich. 1892 wurden in Potsdam schon einmal 32,2 Grad registriert - seit Beginn der Aufzeichnungen bislang der höchste gemessene Wert. 2013 wurden in Lenzen an der Elbe (Prignitz) in Nordbrandenburg schon einmal 31,8 Grad erreicht.