Regionalzüge

So will der VBB die Mitnahme von Fahrrädern erleichtern

Das Rad im Regionalzug mit zum Ausflug ins Umland nehmen? Das soll einfacher werden. Der VBB plant zahlreiche Verbesserungen.

Geschäftsführerin Susanne Henckel: Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg startet das Pilotprojekt „Rad im Regio“

Geschäftsführerin Susanne Henckel: Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg startet das Pilotprojekt „Rad im Regio“

Foto: Massimo Rodari

Die Mitnahme von Fahrrädern in den Regionalzügen in Berlin und Brandenburg soll einfacher werden. Dazu werden die Zugabteile mit großen Symbolen besser gekennzeichnet, im Wageninneren wird zudem mehr Stellplatz für Räder geschaffen. Außerdem können sich Radfahrer vor Reiseantritt per App, im Internet oder anhand von Aushängen auf dem Bahnsteig über die Einstiegsmöglichkeiten informieren.

Diese Maßnahmen sind Teil des Pilotprojekts „Rad im Regio“, das der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) am Dienstag gestartet hat. Der zunächst bis Oktober befristete Testlauf wird auf vier Regionalexpresslinien durchgeführt, die besonders vom Ausflugsverkehr und der Radmitnahme betroffen sind. Dazu gehören die Linien RE2 (Wismar-Berlin-Cottbus) und RE4 (Stendal-Berlin-Jüterbog) sowie die RE3 (Stralsund-Berlin-Lutherstadt Wittenberg) und RE5 (Rostock/Stralsund-Berlin-Wünsdorf Waldstadt).

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Insgesamt soll es 35 fahrradfreundliche Züge geben, die durch die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern fahren. „Wir wollen es den Leuten ein bisschen einfacher machen, sich zu orientieren“, sagte die Geschäftsführerin des VBB Susanne Henckel. Außerdem solle der „stressige Ein- und Ausstieg“ erleichtert werden.

Außer dem VBB beteiligen sich die Deutsche Bahn Regio Nordost, die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) und die Bahntochter DB Station&Service an dem Pilotprojekt.