Extremismus

Angeklagter gesteht fremdenfeindlichen Angriff

Ein Mann hat vor Gericht gestanden eine Familie in der Berliner S-Bahn rassistisch attackiert zu haben. Ein Vorwurf wies er zurück.

In einem Aufsehen erregenden Fall von Fremdenhass in der Berliner S-Bahn hat der Angeklagte im Gerichtsprozess Teile der Vorwürfe gestanden.

Der als Rechtsextremist Vorbestrafte soll im August 2015 vor einer Migrantenfamilie zunächst rassistische Parolen gegrölt und den Hitlergruß gezeigt haben. Vor der Mutter mit zwei Kindern habe er dann die Hose heruntergelassen.

>>> Rechtsextremist uriniert auf Kinder - Staatsschutz ermittelt

Dem Mann wird zudem zur Last gelegt, im März 2015 in S-Bahnen mehrfach den Hitlergruß gezeigt zu haben. Einer seiner beiden Verteidiger erklärte am Freitag zu Prozessbeginn, der Angeklagte räumte bis auf das angebliche Entblößen alle Vorwürfe ein.