Asyl in Berlin

Berliner Sparkasse eröffnet 8000 Konten für Flüchtlinge

In zwei Filialen der Sparkasse können Flüchtlinge in Berlin Konten eröffnen. Nicht immer kann der Ansturm bewältigt werden.

Die Berliner Sparkasse hat im vergangenen halben Jahr in zwei Filialen rund 8000 Konten für Flüchtlinge angelegt. Pro Tag eröffneten die Mitarbeiter der im September eigens eingerichteten Kunden-Center für Asylbewerber zwischen 100 und 150 Konten, sagte der Direktor Private Kunden, Olaf Schulz.

„Wir können die Nachfrage nicht immer bewältigen.“ Wer bei der morgendlichen Terminvergabe leer ausgegangen ist, müsse am nächsten Tag wiederkommen. Die beiden Anlaufstellen sind die einzigen Berliner Bankfilialen nur für die Belange von Flüchtlingen.

Asylbewerber können auch bei anderen Banken Konten eröffnen, allerdings sind die Hürden höher. Während die Sparkasse eine polizeiliche Meldebescheinigung und ein von einer Ausländerbehörde unterschriebenes Papier mit den Identitätsangaben fordert, verlangen vor allem große Kreditinstitute aus juristischen Gründen einen Ausweis. Diesen können manche Flüchtlinge aber nicht vorweisen.