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Nach Protestaufruf: AfD muss Wahlparty in Berlin verlegen

Ein Hostel wollte der AfD einen Tagungsraum vermieten. Nach Ankündigungen von Protesten wurde die AfD ausgeladen.

Beatrix von Storch

Beatrix von Storch

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Die Alternative für Deutschland (AfD) muss sich einen neuen Ort für ihre Wahlparty am 13. März suchen. Eine Hotelkette, die der rechten Partei für ihren Berliner Landesparteitag und die anschließende Wahlparty einen Tagungsraum vermieten wollte, hat jetzt einen Rückzieher gemacht. Hintergrund der Absage seien Drohungen politischer Gegner, sagte Parteisprecher Christian Lüth am Donnerstag. Diese hätten gedroht, die Veranstaltung zu stören. „Es wird für die AfD immer schwieriger, Räumlichkeiten für öffentliche oder interne Veranstaltungen anzumieten“, fügte er hinzu.

Eine ursprünglich für den 24. Februar geplante Pressekonferenz in einem Frankfurter Hotel war kurzfristig abgesagt worden, nachdem der Hotelier seine Zusage zurückgezogen hatte. Am vergangenen Wochenende hatte ein als Clown verkleideter Mann der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch bei einer internen Parteiveranstaltung in einem Hotel in Kassel eine Torte ins Gesicht geworfen.

Am 13. März stehen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Landtagswahlen an. Laut Wählerumfragen kann die AfD damit rechnen, in alle drei Parlamente einzuziehen. Zu der Wahlparty in Berlin werden mehrere Mitglieder des Bundesvorstandes erwartet.