Vattenfall

Warum der Strom in Berlin ab 1. April teurer wird

Der Strom für die Berliner Haushalte wird teurer. Der Preis pro Kilowattstunde bleibt gleich - aber der Grundpreis pro Monat steigt.

Die Strompreise in Berlin steigen. Wie der Energieversorger Vattenfall am Donnerstag mitteilte, steige der monatliche Grundpreis ab 1. April um 2,30 Euro. Für einen Berliner Durchschnittshaushalt in der Grundversorgung mit einen Jahresverbrauch von 2200 Kilowattstunden bedeute das ein Plus von 3,96 Prozent.

Der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde bleibt allerdings konstant. Vattenfall begründet die Preiserhöhung mit der gestiegenen Ökostromumlage und gestiegener Netzentgelte. "Dieser Anteil am Strompreis beträgt inzwischen 79 Prozent. Aus diesem Grund erhöhten laut dem Tarifvergleichsportal Verivox bereits bundesweit über 200 Energieanbieter ihre Preise. Darunter auch Anbieter in Berlin", teilte das Unternehmen mit.

Umständlich formuliertes Anschreiben

Dass der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde nicht steige, entlaste vor allem Familien - und Mehrpersonenhaushalte im Allgemeinen. Alle Berliner Vattenfall-Kunden würden persönlich angeschrieben und über die Preisänderung informiert.

„Die Komplexität der Strompreiszusammensetzung hat in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht", sagte Jens Wagner, Leiter Marketing und Kommunikation der Vattenfall Europe Sales GmbH. Und bat um Verständnis. Für die Preiserhöhung - aber auch für die wohl umständlich formulierten Informationsschreiben an die Kunden des Unternehmens. "Wir müssen bei den Formulierungen vielen gesetzlichen Vorgaben genügen. In einer den Kundenbriefen beiliegenden Broschüre versuchen wir das komplizierte Thema genauer zu erläutern", so Wagner.