Udo Lindenberg und Co.

Solidaritätskonzert für Flüchtlinge in Berlin fällt aus

Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer und Co. werden doch nicht bei einem Solidaritätskonzert für Flüchtlinge auftreten.

Udo Lindenberg wollte bei dem Solidaritätskonzert für Flüchtlinge auftreten. Doch daraus wird nichts

Udo Lindenberg wollte bei dem Solidaritätskonzert für Flüchtlinge auftreten. Doch daraus wird nichts

Foto: Peter Steffen / dpa

Das geplante Solidaritätskonzert zahlreicher Musiker für Flüchtlinge am 4. Oktober in Berlin findet nicht statt. Das teilte der Konzertveranstalter Dirk Becker Entertainment am Montag mit. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Bühne und die Technik von den Feierlichkeiten am Tag der Deutschen Einheit 24 Stunden zuvor zu nutzen. Das sei technisch aber nicht möglich. „Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Veranstaltungen ist einfach zu kurz“, so die offizielle Begründung. Ein Ersatzort sei derzeit auch nicht im Gespräch, sagte Dirk Becker der Deutschen Presse-Agentur.

Auftritt am Reichstag war geplant

Geplant waren vor dem Reichstagsgebäude Auftritte zahlreicher Musiker, die sich in der Vergangenheit gegen Fremdenfeindlichkeit engagierten, darunter Herbert Grönemeyer, Peter Maffay und Udo Lindenberg. Besonders Lindenberg hatte das Konzert mehrfach angekündigt. Genannt wurden auch die Toten Hosen. Allerdings sagte Hosen-Gitarrist Breiti bereits in der vergangenen Woche bei einer Veranstaltung in Berlin, sie seien vor dem Reichstag nicht dabei. Über Gründe wollte er nichts konkretes sagen.