Revaler Straße

Nach Gewalt - Besitzer will RAW-Gelände besser ausleuchten

Nach den Überfällen vom Wochenende zeigt sich einer der Eigentümer des RAW-Geländes „erschüttert“ – und will Abhilfe schaffen.

Der Eingang zum RAW-Gelände

Der Eingang zum RAW-Gelände

Foto: Paul Zinken / dpa

Einer der Eigentümer des Berliner RAW-Geländes hat sich „erschüttert“ über die brutalen Angriffe rund um die Revaler und Warschauer Straße gezeigt. „Was die Sicherheitslage hier betrifft, ist es so, dass wir das Thema von Anfang an sehr ernst genommen haben“, teilte der Göttinger Unternehmer Hans-Rudolf Kurth am Mittwoch mit. Kurth Immobilien gehört der westliche Teil des ehemaligen Industriegeländes im Friedrichshainer Ausgehviertel. In der Gegend hatte es am Wochenende zwei brutale Überfälle gegeben. Das wurde auch durch ein Facebook-Posting der Sängerin der Band Jennifer Rostock bekannt.

Kurth erklärte, es gebe auf dessen Gelände nicht nur Security-Mitarbeiter für die einzelnen Clubs, sondern auch rund um die Uhr patrouillierende Sicherheitskräfte. Um die Sicherheit zu verbessern würden auch Büsche gerodet und ein neues Beleuchtungskonzepts umgesetzt. „Allerdings ist es so, dass auch der öffentliche Raum, insbesondere an der Revaler Straße, äußerst schlecht beleuchtet ist. Hier sehen wir großen Handlungsbedarf.“

Der Berliner Polizei ist bekannt, dass sich in der Gegend eine zunehmende Zahl an Taschendieben aufhält. Sie gab am Dienstag Ratschläge für Besucher, wie man sich schützen könne, kündigte aber bislang keine konkreten Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt an der Revaler Straße an.