Mitgliederentscheid

Contra Homo-Ehe - Der Brief von Eberhard Diepgen im Wortlaut

Der frühere Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen hat einen Brief an die CDU-Mitglieder geschrieben. Darin lehnt er die Homo-Ehe ab.

Der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen lehnt die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ab. In einem Brief an die Mitglieder seiner Partei legte der Ehrenvorsitzende der Berliner CDU nun seine Position dar. Anlass ist die CDU-Mitgliederbefragung zur Homo-Ehe, die am Freitag vergangener Woche begann.

„Was ist die Kernzelle unserer Gesellschaft, welche Aufgaben hat sie neben vielen anderen? Nur im Zusammensein von Frauen und Männern kann der Fortbestand der menschlichen Gesellschaft gesichert werden. So hat es die Natur oder, wenn Sie so wollen, Gott eingerichtet“, schreibt Diepgen. Die Bedeutung der Gemeinschaft von Mann und Frau werde „mittel- und langfristig Schaden nehmen“, wenn die gleichgeschlechtliche Partnerschaft sich auch Ehe nennen kann.

Diepgen kritisiert aber auch die Mitgliederbefragung. Die Frage „Die CDU Berlin setzt sich seit Langem gegen jegliche Form der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen ein. Sind Sie dafür, dass auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe eingehen können?“ erscheint ihm „gewollt oder ungewollt“ als versuchte Beeinflussung.

>>>Der komplette Diepgen-Brief online.