Flughafen

Müller dementiert Teilprivatisierung des BER

Berlins Regierender Bürgermeister hat eine Teilprivatisierung des Pannenflughafens BER abgelehnt. Das sei schnell verworfen worden.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller  bei der Berliner Zeitungsdruck GmbH vor großen Rollen Papier

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller bei der Berliner Zeitungsdruck GmbH vor großen Rollen Papier

Foto: dpa

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat Berichte zurückgeweisen, wonach die Flughafengesellschaft eine Teilprivatisierung des neuen Flughafens BER prüfe. Der Aufsichtsrat habe einmal kurz eine solche Möglchkeit diskutiert, aber "sofort wieder verworfen", sagte Müller. Solange der BER nicht fertig ist, sei das ohnehin nicht vorstellbar, so der designierte VOrsitzende des BER-Aufsichtsrates.

Auch ab 2019 hält Müller nichts von einer Teilprivatisierung, die als eine der möglichen Finanzierungsoptionen beim Pränotifizierungsverfahren für weitere Staatshilfen für den BER bei der EU-Kommission in Brüssel dargelegt worden ist. "Eine Privatisierung steht jetzt nicht an", sagteMüller. "Und wenn der Flughafen wirtschaftlich arbeitet und Gewinne erwirtschaftet, dann sollten die öffenlichen gesellschafter damit arbeiten und nicht ein privater Investor.

"Ist der BER schon fertig?" - Die interaktive Anwendung