Gesundheit

Zahl der Grippe-Fälle steigt in Berlin und Brandenburg

In der Region Berlin-Brandenburg hat die Grippesaison begonnen - etwas früher als sonst. Die höchsten Fallzahlen in der Hauptstadt gab es in Tempelhof-Schöneberg, Pankow und Mitte.

Foto: Patrick Pleul / dpa

In Berlin die Anzahl der bestätigten Infektionen im Januar immer weiter angestiegen – von 14 Fällen in der ersten Woche auf 91 in der letzten, heißt es im Bericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der am Freitag veröffentlicht wurde. Im Vergleich zu 2013 beginne die Krankheitssaison damit vier bis sechs Wochen früher. Insgesamt ist Influenza in Berlin im Januar 152 Mal nachgewiesen worden. Die höchsten Fallzahlen gab es in Tempelhof-Schöneberg, Pankow und Mitte. Seit Oktober kamen 24 Menschen wegen einer schweren Grippe ins Krankenhaus.

Auch in Brandenburg ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen von einem Fall in der ersten Januarwoche auf 116 Erkrankungen in dieser Woche kontinuierlich angestiegen, sagte Gabriel Hesse, Sprecher des Potsdamer Gesundheitsministeriums, am Freitag. Seit Beginn der Grippesaison im Herbst habe es damit schon mehr als 300 gemeldete Erkrankungen gegeben. „Das ist eine deutliche Steigerung, im selben Zeitraum des Vorjahres waren es nur 20 Erkrankungen“, sagte Hesse.

Nach den Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza gingen im Januar deutlich mehr Menschen wegen Atemwegsproblemen zum Arzt. Und: Kinder bis vier Jahre erkrankten besonders häufig. Für die Statistik werden aber nur Fälle gezählt, bei denen das Virus im Labor auch nachgewiesen wurde.