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Rückblick
Klaus Wowereit - Mit bewundernswerter Sturheit
Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen, der Vorgänger, blickt zurück auf Wowereits Amtszeit und seine verschiedenen Koalitionen.

Das BER-Desaster sorgte für seinen großen Karriereknick. Hartmut Mehdorn (r.) sollte auch für ihn das Flughafenprojekt retten.
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Mögliche Nachfolger hatten sich längst in Stellung gebracht. Jan Stöß (l.) galt als heißer Kandidat.
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Auch Finanzsenator Ulrich Nußbaum und der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh werden als Nachfolger gehandelt.
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Hoffnungsvoller Beginn: Am 17. Januar wird Klaus Wowereit zum Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt vereidigt. Dem neuen rot-roten Berliner Senat gehören damals fünf Senatoren der SPD und drei Senatoren der PDS (heute Linke) an.
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Einen symbolischen "Kinnhaken" bekommt Hollywoodstar Sylvester Stallone im Februar 2004 im Roten Rathaus. Wowereit ist zu diesem Zeitpunkt äußerst beliebt - auch wegen seiner lockeren Art.
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Für viele Späße zu haben: Wowereit wartet, ganz in bayerischer Tracht gekleidet, im Oktober 2004 auf dem Alexanderplatz auf das Finale der Fernseh-Sendung "Wetten, dass..?".
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Sicherlich einer der Höhepunkte seiner Karriere: Im Juni 2013 empfing er US-Präsident Barack Obama (l.) als Berliner Bürgermeister.
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Wowereit schrieb Berliner Geschichte und die Weltgeschichte kam zu ihm - wie noch im Frühjahr 2014 die birmanische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.
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In schwierigen Zeiten: Der Regierende Bürgermeister bei Trauerfeier für den am Alexanderplatz zu Tode geprügelten Jonny K. im Jahr 2012.
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Bei der letzten Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus - im Septenmber 2011- muss Wowereit Federn lassen. Mit seinem Kontrahenten von der CDU, Frank Henekel, soll er später eine Regierung bilden.
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Am Abend der Abgeordnetenhauswahl zeigt er sich mit seinem Lebenspartner Jörn Kubicki noch bester Laune.
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Bereits auf dem SPD-Parteitag in Leipzig verabschiedete sich Klaus Wowereit Ende 2013 aus der vordersten Front der Bundespartei.
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Seitdem der verpatzten BER-Start muss Wowereit immer wieder Niederlagen einstecken.
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„Wann geht dieser Mann“ - diese Forderung wurde immer lauter. Besonders Fluglärmgegner machten gegen Wowereit mobil - wie hier im November 2013.
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Allein auf der Baustelle in Schönefeld: Den BER wird er wohl nicht mehr eröffnen.
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Und das Amt, das Angela Merkel (CDU) inne hat, ist für ihn schon lange nicht mehr erreichbar.
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Ein Freund muss gehen: Mit Kulturstaatssekretär Andre Schmitz (l., SPD) war er eng verbunden. Nach einer Steueraffäre muss Schmitz gehen.
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Zu seinem 60. Geburtstag posiert er mit einem Geschenk des Vorsitzenden der türkischen Gemeinde in Berlin.
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... und mit dem Geschenk des Berliner SPD-Fraktionsvorsitzenden.
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Mit dem Präsidenten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop, stehen er im April 2008 im Olympiastadion in Berlin in den Startblöcken. Nun will er Berlins Olympiabewerbung noch zu Ende bringen.
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Deutschlands Mächtige: Wowereit wird nächstes Jahr nicht mehr im Kreis der Landeschef und der Kanzlerin zu sehen sein.
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„Ich bin schwul und das ist auch gut so“, macht Wowereit gleich am Beginn seiner Bürgermeister-Karriere klar - und zeigte sich auch im Juni 2014 an vorderster Front bei der Parade des Aktionsbündnisses zum CSD in Berlin.
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Auch der Party-Bürgermeister bleibt er, umgibt sich gerne mit Prominenten wie hier mit ternekoch Hans-Peter Wodarz (M.) und Schauspieler Claus Theo Gärtner (r).
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Spaß hat er offensichtlich auch mit seinem Konkurrenten von der CDU: Als Frank Henkel seinen 50. Geburtstag in Clärchens Ballhaus feiert, ist Wowereit dabei.
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Zuletzt feierte er die Siege anderer - wie beim Empfang der Fußball-Weltmeister in Berlin.
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Offensicht ist es höchste Zeit zu gehen.
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Den Punkt für seinen Abgang bestimmt er selbst.
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