Berlin-Kreuzberg

Staatsanwalt ermittelt nach Moscheebrand gegen Verdächtigen

Foto: Stephanie Pilick / dpa

Die Mevlana-Moschee in Kreuzberg wurde am 12. August Opfer eines Brandanschlags. Nun gibt es Verdachtsmomente gegen einen Mann aus Jordanien. Der sitzt bereits in Haft - wegen anderer Brandstiftungen.

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem Brandanschlag auf die Mevlana-Moschee am 12. August gegen einen aus Jordanien stammenden Mann. „Der Beschuldigte befindet sich wegen des Verdachts anderer Brandstiftungen bereits in Untersuchungshaft“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Martin Steltner am Sonnabend und bestätigte entsprechende Medienberichte. Es gebe Verdachtsmomente, aber keinen dringenden Verdacht, dass der Mann das Feuer in der Moschee gelegt habe.

Wie berichtet, hatten die Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes ergeben, dass nach dem Feuer in eines Anbau der Moschee auch Reste von Brandbeschleunigern entdeckt worden waren. Zunächst war auch ein technischer Defekt als Brandursache in Betracht gezogen worden.

In der Nacht zum 12. August hatte es in einem unfertigen Anbau der Mevlana-Moschee gebrannt.