WM 2014

Siegerflieger der Weltmeister dreht Ehrenrunde über Berlin

Mit rund einer Stunde Verspätung landete der Siegerflieger mit den deutschen Fußball-Weltmeistern an Bord am Morgen in Berlin. Dabei drehte die Boeing 747-8 eine Ehrenrunde über der Stadt.

Foto: dpa

Erster Gruß der Weltmeister aus der Luft an Berlin: Der Flieger mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft an Bord hat am Dienstagmorgen in Berlin vor seiner Landung noch eine Extrarunde über die Fanmeile am Brandenburger Tor gedreht. Mit einer Sondergenehmigung flog die Maschine über Hunderttausende Menschen in der Berliner Innenstadt, die dort auf ihre WM-Helden warteten.

Die Boeing 747-8 der Lufthansa flog der Deutschen Flugsicherung (DFS) zufolge auch durch die Schutzzone um Reichstag und Kanzleramt im Zentrum Berlins. Auch dafür habe es eine Sondergenehmigung des Berliner Senats gegeben, sagte eine DFS-Sprecherin. Die Maschine flog demnach in rund 1000 Meter Höhe über die Fanmeile, bevor sie in Berlin-Tegel landete.

Der Schutzbereich rund um den Reichstag hat laut DFS einen Durchmesser von etwa zehn Kilometern und darf normalerweise nicht durchflogen werden. Ausnahmen müssen demnach vom Berliner Senat zugelassen werden. Aus Sicht der Flugsicherheit sei der Flug aber „unkritisch“ gewesen. Auch zum Abflug drehte die Lufthansa-Maschine LH 2014 mit der Aufschrift "Siegerflieger Fanhansa" noch eine Ehrenrunde über Berlin.

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Dabei war sie auch in der City West war die Sondermaschine mit 400 Menschen an Bord im Tiefflug gut zu sehen. Sie wackelte dabei zum Gruß mit den Flügeln - eine traditionelle Fliegergeste. Auch die Autofahrer blickten nach oben. „Dadurch habe ich nach oben geschaut und die Maschine auch gut sehen können", sagte Gottfried Kupsch vom Vorstand der AG City.