Marihuana

Polizei gelingt Schlag gegen organisierten Drogenhandel

Polizei und Zoll haben 18 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Gegen drei Männer wurden Haftbefehle erlassen. Sie wollten die Drogen aus den Niederlanden nach Berlin schmuggeln.

Foto: Polizei

Der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (BER) von Polizei und Zoll in Brandenburg ist ein Schlag gegen die illegale Einfuhr und den Handel mit Marihuana gelungen. Insgesamt 18 Kilogramm Marihuana konnten sichergestellt werden. Gegen drei Männer im Alter von 40 bis 43 Jahren wurden am Donnerstag Haftbefehle erlassen.

Nach Angaben der Polizei in Potsdam hatte ein Kurier in der Nacht zu Mittwoch die Drogen aus aus den Niederlanden in die Bundesrepublik eingeführt. Fahnder konnten den Mann auf dem Berliner Ring (A10) an der Autobahnausfahrt Erkner stoppen, den Fahrer und einen Beifahrer festnehmen und das Marihuana sicherstellen.

Im Anschluss wurden bei der Durchsuchung von sieben Objekten in Schöneiche, Woltersdorf (Kreis Märkisch-Oderland) und Berlin mehrere Tausend Euro Bargeld sowie drei Autos der Marken Mercedes-Benz, Audi und Volkswagen als Tatfahrzeugen beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hatte bereits geraume Zeit gegen den Haupttäter aus Schöneiche bei Berlin und dessen Komplizen wegen des Verdachts des Einfuhrschmuggels und gewerbsmäßigem Verkauf von Rauschgift ermittelt. Gegen den deutschen Hauptbeschuldigten (40) und zwei weitere deutsche Beschuldigte im Alter von 40 und 43 Jahren konnte der Verdacht jetzt erhärtet werden.