Musik

Berliner Band The Whitest Boy Alive trennt sich

Nach elf Jahren ist die gemeinsame Zeit vorbei. „Wir werden nicht länger als The Whitest Boy Alive Musik komponieren oder zusammen auftreten“, heißt es in einer Mitteilung an die Fans.

Foto: Isabel Schiffler / picture-alliance / jazzarchiv

Die in Berlin gegründete Band The Whitest Boy Alive will nicht mehr gemeinsam auftreten oder komponieren. Das verkündete sie auf ihrer Internetseite und auf der Fanseite auf Facebook.

Nach elf Jahren kam jetzt das Aus. „Liebe Fans, wir werden nicht länger als The Whitest Boy Alive Musik komponieren oder zusammen auftreten“, heißt es wörtlich in der Mitteilung an die Anhänger.

Ihre Entscheidung begründen Erlend Øye, Marcin Oz, Sebastian Maschat und Daniel Nentwig knapp: „Die Regeln, die wir für uns selbst gemacht haben, wurden zu einem Goldenen Käfig.“ Zu diesen Regeln gehöre, so sagte Marcin Oz im Jahr 2009 in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“: „Alles muss von uns selbst gespielt und später auch auf der Bühne nachvollziehbar sein. Das bedeutet, wir benutzen keine Effekte, sondern alle Instrumente klingen genau so wie sie klingen.“ Jedes Instrument, inklusive Erlends Stimme, habe seinen festen Platz, niemand solle sich in den Vordergrund schieben. „Alle Elemente eines Songs sind gleichwertig. So vermeiden wir, dass ein Brei entsteht.“

Die Band startete 2003 als Projekt mit elektronischer Tanzmusik, 2006 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Dreams“. Der Norweger Erlend Øye ist auch solo als DJ und Sänger unterwegs.