Wasserqualität

Berliner Badestellen fast durchweg ausgezeichnet

Die Europäische Umweltagentur hat ihren Badegewässerbericht vorgelegt. Demnach sind in Berlin fast alle Badestellen unbedenklich. Nur eine ist nicht empfehlenswert.

Foto: Buddy Bartelsen / impress picture - Buddy Bartelsen

Unbeschwert planschen in Berlin: Die Wasserqualität an fast allen Badestellen im Land war im Vorjahr ausgezeichnet. Das geht aus dem Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen hervor, der am Dienstag in Brüssel veröffentlicht wurde.

Nicht empfehlenswert ist demnach nur eine von 23 getesteten Berliner Badestellen: Vom Schwimmen an der Kleinen Badewiese an der Unterhavel in Spandau rät die EU mit der Wertung „schlecht“ bereits seit Jahren ab.

Maßstab bei dem Report waren die Bakterienarten Escherichia coli (E. coli) und intestinale Enterokokken: Im Wasser gelten sie als Anzeichen für Verunreinigungen durch Fäkalien. Insgesamt schnitten die rund 2300 geprüften deutschen Badegewässer sehr gut ab: Sie sind dem Report zufolge zu 96 Prozent in Ordnung. Auch der Weg ins nahe Brandenburg lohnt sich: Dort erreichen fast alle Badestellen ausgezeichnete und gute Werte.

Auch deutschlandweit sind die Badegewässer fast überall unbedenklich. Insgesamt fielen nur 13 Orte durch:

- Bayern Strand am Sander See in Sand am Main, Strand Kleinostheim in Mainaschaff (Mainparksee)

Schleswig-Holstein: Kurstrand Laboe (Ostsee), Strand in Stein (Ostsee), Badestelle Fleckeby (Schlei), Badestelle Netzetrockenplatz in Schleswig (Schlei)

Niedersachsen: Freibad an der Ems in Jemgum

Hessen: Perfstausee in Breidenstein

Baden-Württemberg: Finsterroter See in der Gemeinde Wüstenrot Rheinauer See bei Mannheim-Rheinau Strandbad Eriskirch (Bodensee)

Saarland: Strand am Campingplatz Siersburg (Nied)

Berlin: Badestelle Kleine Badewiese (Unterhavel)