Linksextreme Gewalt

Britz – Vattenfall-Transporter in Brand gesetzt

Wieder politisch motivierte Gewalt in Berlin und wieder ist Vattenfall das Ziel. In der Nacht zu Montag brannte ein Transporter des Energiekonzerns in Britz. In dem Auto befanden sich zwei Gasflaschen. Die Feuerwehr konnte eine Explosion verhindern.

Foto: Steffen Pletl

Die Berliner Feuerwehr hat am Montagmorgen nach einer Auto-Brandstiftung durch Linksextremisten eine Gasexplosion verhindert. Unbekannte hatten einen am Buckower Damm in Britz geparkten Transporter des Stromkonzerns Vattenfall angezündet. In dem Auto befanden sich zwei Gasflaschen. Die Behälter wurden durch die Flammen erhitzt, die Feuerwehr konnte sie aber noch rechtzeitig kühlen, bevor die Situation gefährlich wurde, teilte die Polizei mit. Passanten hatten das brennende Fahrzeug gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Verletzt wurde niemand.

Vermutlich handle es sich um eine politisch motivierte Tat, sagte ein Polizeisprecher. Seit Jahresanfang sind in Berlin nach Polizeiangaben 65 Autos aus politischen Gründen direkt angezündet worden, insgesamt brannten mehr als 100 Autos – deutlich mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Nach Angaben des Energiekonzerns gab es in den vergangenen Wochen mehrere Fälle von Brandanschlägen auf Autos von Vattenfall.

Die CDU warf dem Senat vor, kein Konzept gegen die militante Linke zu haben. Die Polizei müsse zudem an gefährdeten Orten präsenter sein. „Der Senat darf nicht an der Sicherheit seiner Bürger sparen.“ # dpa-Notizblock