Entwürfe abgelehnt

Wettbewerb für Einheitsdenkmal ist gescheitert

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls sollte eigentlich der Sieger des Wettbewerbs für das Einheitsdenkmal am Schloßplatz präsentiert werden. Doch daraus wird nichts. Der Jury war keiner der eingereichten Entwürfe gut genug, wie Morgenpost Online aus Kreisen des Wettbewerbsgremiums erfuhr.

Der Wettbewerb für das geplante Einheits- und Freiheitsdenkmal auf dem Berliner Schloßplatz am künftigen Humboldt-Forum ist gescheitert. Die Jury hat die 563 eingegangenen Vorschläge zur Gestaltung gesichtet.

Das Ziel, etwa 20 Bewerber zur Teilnahme an der zweiten Stufe einladen, sei von der Jury jedoch verworfen worden, wie Morgenpost Online aus Kreisen der Wettbewerbsgremiums erfuhr. Der Grund: Keiner der eingereichten Entwürfe soll den Anforderungen des Wettbewerbs genügt haben.

Die Jury werde deshalb dem Auslober empfehlen, ein neues Verfahren zu starten, heißt es. Die Zeit für einen neuen Wettbewerb wird indes knapp. Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November sollte der Siegerentwurf für das Denkmal auf dem Schloßplatz präsentiert werden. Die verworfenen Entwürfe sollen dennoch öffentlich gezeigt werden. Vom 5. Mai an werden sämtliche 563 Vorschläge im Kronprinzenpalais Unter den Linden ausgestellt werden.

( isa )