Mehr als 110 Start-ups, Inkubatoren und Risikokapitalgeber in Berlin öffnen am 6. September anlässlich der ersten Berliner Startup-Safary ihre Türen. Die Besucher können einen Tag lang hinter die Kulissen der Berliner Gründerszene schauen. Auf zahlreichen Workshops, Bürotouren, Meet-ups und Informationsveranstaltungen können die Teilnehmer Einblick in die Arbeit gewinnen und die Gründer sowie ihre Teams kennenlernen.
Unter den Teilnehmern sind der Internetkonzern Google, die Handarbeitsplattform Dawanda, der Lieferservice Lieferheld, der Inkubator Hubraum der Deutschen Telekom und der Food-Anbieter mymuesli.com und der Dienstleister für Online-Marketing SponsorPay.
Jeder Teilnehmer, der (hier) ein Ticket zum Preis von zehn Euro erworben hat, kann sich wahlweise seine eigene Tour zusammenstellen oder einer von sieben Routen folgen. Zur Auswahl stehen unter anderem die Berlin Music Week, Design, Funding, E-Commerce oder Soziale Verantwortung.
Berlin als Tech-Zentrum in Europa etablieren
„Durch unsere vielen internationalen Teilnehmer tragen wir dazu bei, Berlin als Start-up- und Tech-Zentrum in Europa zu etablieren“, sagte Mitgründer Maciek Laskus. Safary-Botschafter aus London, Warschau, Paris und acht weiteren Städten betreuen Teilnehmergruppen während des Events in Berlin.
Niklas Östberg, der Gründer und Geschäftsführer des Lieferdienstes Delivery Hero sagte: „Uns gefällt das Konzept. Wir können unsere Unternehmenskultur zeigen, den Geist und die Atmosphäre in unserer Firma. Die Besucher sehen, wie wir arbeiten und bekommen auch ein Stück Pizza.“ Delivery Hero besteht seit zweieinhalb Jahren und beschäftigt inzwischen 600 bis 700 Mitarbeiter in aller Welt.
Auch die Berlin Music Week macht mit
Björn Döring, der Manager der Berlin Music Week, sagte: „Die Musikszene ist nach der Start-up-Community der zweite Aktivposten von Berlin. Wir wollen beides zusammenbringen.“ Er erhofft sich Inspiration für beide Seiten.
Auch Marketing-Dienstleister SponsorPay gehört zu den Unterstützern der Startup-Safary. Das seit vier Jahren bestehende Unternehmen programmiert Software für Entwickler, mit der sich Werbung in Apps integrieren lässt. Mitgründer Janis Zech erhofft von der Veranstaltung positive Lerneffekte für die Szene und einen Erfahrungsaustausch.
Programm erscheint auf der Webseite
Das veranstaltende Unternehmen wurde 2012 von Clarissa Steinhöfel und Maciek Laskus in Berlin gegründet. Bislang fanden Veranstaltungen dort sowie in Krakau, Poznan und in Köln statt. Die Safari wurde über Crowdfunding finanziert. Das detaillierte Programm wird auf der Website bekannt gegeben.





