In Australien gibt es sie an jeder Straßenecke: Ricepipes (Reispfeifen), handgroße, von einem dünnen Noriblatt umhüllte, gefüllte Reisrollen. André Stache und Yann Van Houtte, befreundet und beide selbstständige Industriedesigner, gefielen die satt machenden, sauber zu handhabenden Rollen so gut, dass sie sie auch in Berlin etablieren wollten. Im Juni 2011 gründeten sie ihren Online-Shop „ricepipes“. Firmensitz ist in Lichtenberg. Mittlerweile liefern sie die Rollen im gesamten Stadtgebiet aus. „Es ist eine europäische Interpretation des japanischen Sushi“, sagt André Stache. Unter sieben verschiedenen Ricepipes kann man wählen, ob mit angebratenem Geflügel, mariniertem Tofu oder Gemüse, mit Ingwer, Chili, Koriander und Honig – auf Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe wird verzichtet. Ziel für 2013: neue Kunden akquirieren.

Sind Sie Existenzgründer oder kennen jemanden, der sich selbstständig gemacht hat, mailen Sie uns: neuinberlin@morgenpost.de

RAA