Die Miniserie „4Blocks“ erzählt die Geschichte eines kriminellen arabischen Clans in Berlin Neukölln. Die lange Recherchearbeit der Drehbuchautoren in diesem Milieu, lässt hoffen, dass den Zuschauern hier ein authentischer Blick hinter die Fassaden solcher Clans gewährt wird.

Die Handlung: Freundschaft, Familie, Ehre, Verrat
Im Zentrum der Geschichte steht Ali „Tony“ Hamady, Oberhaupt einer libanesischen Großfamilie. In Neukölln beherrscht er 4 Blocks. Seiner Frau und Tochter zuliebe will er allerdings sein kriminelles Leben hinter sich lassen.
Doch dieses Vorhaben kommt ins Stocken, als sein Schwager Latif (Rapper Massiv alias Wasiem Taha) nach einer Razzia verhaftet wird. Das Clanoberhaupt gerät in eine Abwärtsspirale aus Verbrechen, Gewalt, Intrigen und Verrat, aus der es kein Entkommen zu geben scheint.
Die Hauptrollen
Kida Khodr Ramadan spielt die Hauptrolle der Serie, Ali „Tony“ Hamady. In weiteren Rollen sind Frederick Lau, der Rapper Veysel und Almila Bagriacik zu sehen.
„4 Blocks“ ist die dritte Eigenproduktion von TNT Serie. Zuvor produzierte der Seriensender von Turner Deutschland bereits die beiden mit dem Grimme-Preis prämierten Formate „Add a Friend“ und „Weinberg“.

Arabische Großfamilien in Berlin
Laut FAZ haben die Autoren Richard Kropf, Bob Konrad und Hanno Hackfort drei Jahre im Umkreis arabischer Großfamilien recherchiert. Sie haben mit Polizisten, Sozialarbeitern, Clanmitgliedern und mit deren Frauen gesprochen. Marvin Kren ist der Regisseur, welcher die Drehbücher der drei Autoren umsetzt.
Für die Produktion der sechsteiligen Miniserie waren 50 Drehtage und ein Budget von mehr als vier Millionen Euro angesetzt. Die Ausstrahlung der sechs Episoden ist für die erste Jahreshälfte 2017 geplant.


