Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unterstützt das Projekt, im Helmholtz-Viertel in Prenzlauer Berg einen Monat lang nur Elektrofahrzeuge zuzulassen.
„Wir halten das für interessant und begrüßenswert“, sagte die Sprecherin Petra Rohland am Montag. Das Vorhaben sei ihrem Haus vor einiger Zeit „auf Arbeitsebene vorgestellt worden“.
Die Entscheidung, ob es im Mai 2015 verwirklicht werde, liege aber beim Bezirk Pankow. „Wir werden mit Rat und Tat zur Seite stehen“, fügte Rohland hinzu.
Das Projekt wird von Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) vorangetrieben. An diesem Dienstag wird es offiziell im Bezirksamt Pankow und im Verkehrsausschuss des Bezirks präsentiert.
Rund um den Helmholtzplatz sollen Autos mit Verbrennungsmotor einen Monat lang ausgesperrt werden. Stattdessen sollen Elektroautos einer Carsharing-Flotte, E-Busse, zusätzliche Straßenbahnen und andere Elektromobile zum Einsatz kommen.
Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) lehnte das Projekt als „Zwangsbeglückung für das Helmholtzplatz-Quartier“ bereits ab.
In der rot-schwarzen Koalition ist das Projekt wegen der absehbaren Einschränkungen für die Anwohner umstritten. Diese müssten ihre Autos dann außerhalb der Elektrozone abstellen.
dpa/sei




